Ggantija Temples

Darfs mal wieder ein bißchen Malta sein?

Die Ggantija-Tempel Anlage, die aus zwei Tempeln besteht, gehört zu den ältesten noch halbwegs erhaltenen, freistehenden Gebäuden der Welt.

Vor ca. 5.600 Jahren soll diese Tempelanlage auf Gozo errichtet worden sein, vermutlich zwischen 3800 v. Chr. und 2500 v. Christus. Damit wäre die Anlage älter als das britische Stonehenge oder die ägyptischen Pyramiden von Gizeh. Als ich das hörte, sah ich den völlig unbedeutenden „Steinhaufen“ an und dachte ganz ernüchtert „und warum beeindruckt mich das jetzt nicht?“

Die UNESCO setzte die Ggantija Tempel 1980 auf die Liste des Weltkulturerbes. Seit 1992 bildete diese Tempelanlage, zusammen mit fünf anderen Tempeln Maltas, die „Welterbestätte Megalithische Tempel von Malta“.

Ich war wir arg enttäuscht von diesem Tempel, bzw. von den kümmerlichen Resten eines Tempels die hier zu sehen sind.

Das einzige was mir gefiel waren die vielen Eidechsen, die sich auf den Steinen sonnten, angeblich gibt es auf Gozo mehr Eidechsen als Menschen, kann ich aber nicht bestätigen.

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4 Kommentare zu Ggantija Temples

  1. Liebe Agnes,
    diese ehemalige Tempelanlage zeigt im spärlichen Rest die Kultur des Landes. Ähnliche Sehenswürdigkeiten verschiedener Länder erkundeten wir in zurückliegenden Jahren auch und waren hinterher ebenso enttäuscht. Aber das gehört zu den Erfahrungen einer Reise.
    Hab ein schönes Wochenende!
    Helga

    • Agnes sagt:

      Ich hatte hier das Gefühl, dass sich durch den Beitritts Maltas zur EU finanziell neue Möglichkeiten ergaben, diese kümmerlichen Reste und Steinhaufen zu Geld zu machen, bzw. erst mal Geld auszugeben.

      Da steht dann in einiger Entfernung zur Tempelanlage eine große Anlage mit Verkaufsräumen (Souverniers müssen ja überall angeboten werden) einem Vorführraum wo Filme gezeigt werden über diese ach so tollen alten Steine. Bewirtung und Toiletten sind natürlich auch vorhanden, große Parkplätze etc.

      Beeindruckt hat mich das alles trotzdem nicht.

  2. Kunterbunt sagt:

    Wir hatten uns damals nur die Tempelanlagen von Hagar-Qim angeguckt. Ich habe den Eindruck, die Malteser interessiert ihre eigene Vergangenheit nicht besonders. Ich fand zwar einiges fotogen, aber besonders beeindruckt hat es mich auch nicht. Woran lag es damals? Wahrscheinlich hat mich die lieblose Präsentation gestört.
    Heutzutage gibt es vielleicht neue antworten darauf, warum einen dieses oder jenes nicht beeindruckt. Ich denke immer noch darüber nach.
    LG :-)

    • Agnes sagt:

      Hagar-Qim haben wir auch besucht, darüber könnte ich auch noch berichten.
      Für mich eine einzige Katastrophe dieser Besuch.
      Für mich war das nur noch eine Geldquelle, einmal wird die EU das unterstützen, und dann ist es ja inzwischen Weltkulturerbe, das bringt auch Geld, und die Eintrittsgelder.
      Vor einigen Jahren sind dort die Kinder auf den Steinen herumgeklettert und haben dort Verstecken gespielt, jetzt darf man nur noch von weitem gucken.
      Ich hatte das Gefühl total veräppelt zu werden als ich das hörte.

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