Wenn der Gasmann kommt

In Birgu, eine der Three Cities, wunderten wir uns, dass dort in fast jeder Haustür eine Gasflasche stand.

Einige Straßen weiter erscholl dann ein fröhliches Gehupe — der Gasmann kam. Er fuhr hupend durch die Straßen, und stoppte bei jeder Gasflasche die dann ausgewechselt wurde.

Wie ich dann erfuhr, haben die wenigstens Häuser auf Malta eine Heizung. Der Winter auf Malta ist nur kurz und die Temperaturen sinken selten in den Minusbereich. Deshalb lohnt sich die Investition eines Heizungssystems für die Malteser nicht. Sollte es jedoch mal unangenehm kalt werden heizen viele Malteser mit Gas. Auch wird in vielen Haushalten mit Gas gekocht, denn Elektrizität ist teuer auf Malta (so habe ich gelesen).

Gasleitungen gibt es nicht, dafür kommt einmal wöchentlich der fröhlich hupende Gasmann.

Zum Thema Strom, bzw. Stromleitungen muß ich auch noch was mitteilen. Malta ist nicht nur schön, Malta auch sehr hässlich sein.

So sind die Stromleitungen an den Hauswänden sicherlich keine Augenweide.

Sie sind mitunter kreuz und quer über die Straßen gespannt, und verlaufen quer an den Hauswänden, wobei sie die Balkone dann umrunden.

Gefährlich sieht das teilweise aus.


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8 Kommentare zu Wenn der Gasmann kommt

  1. Anna-Lena sagt:

    Der Klimawandel wird auch vor Malta nicht halt machen, so dass sich die Temperaturen im Winter auch ändern könnten. Aber du hast recht, die Stromleitungen sehen schon abenteuerlich aus.

    Liebe Montagsgrüße
    Anna-Lena

    • Agnes sagt:

      Wahrscheinlich werden die Menschen auf Malta sich auch noch an Heizungen gewöhnen müssen, dürfte allerdings bei der Bausubstanz nicht einfach sein.
      Die Stromkabel an den Häusern sahen für mich sehr gefährlich aus, und ic h könnte mir gut vorstellen, dass es für „Kenner“ auch einfach ist sich dort irgendwo einzuhängen und kostenlos Strom abzuzapfen.

  2. Roswitha sagt:

    Andere Länder, andere Sitten. :kicher:
    Nein, schön sehen die Stromleitungen nicht aus, aber das mit dem Gasmann finde ich schon originell.

    • Agnes sagt:

      Die Stromleitungen fand ich faszinierend und abschreckend zugleich.
      Schade, dass ich die Hupe des Gasverteiler nicht als Ton beifügen kann, das klang so wunderschön.

  3. Kunterbunt sagt:

    Die Stromleitungen habe damals auch fotografiert. Die sind noch schlimmer als in Italien. Ob das immer so schlimm aussehen muss, weiß ich nicht. Sicher gäbe es ästhetischere Möglichkeiten. Übrigens: in vielen Eifeldörfern sind sie auch noch überirdisch verdrahtet. Das fällt einem auf, wenn man ‚Idylle‘ fotografieren will und dann überall Drähte im Bild sind, z.B. Monreal: http://www.eifelfuehrer.de/eifelorte-von-a-z/kreis-mayen-koblenz/vg-vordereifel/monreal

    • Agnes sagt:

      Ich glaube das war den Menschen früher egal, wie die Häuser mit den Leitungen aussehen.
      Bei neuen Häusern wird es ja auch nicht mehr gemacht schien mir, aber bis die alten mal alle renoviert sind, das wird dauern.

      Mich nervt das normaler Weise auch sehr, wenn ich bei einer Landschaftsidylle Stromleitungen im Bild habe. Mir sagte mal jemand ich müsse die wegretuschieren, aber das mache ich nicht, die sind nun mal da und da muß ich das Foto nicht schön-retuschieren.

  4. do sagt:

    Die Stromleitungen und elektrischen Hausanschlüsse sind nicht nur auf Malta abenteuerlich. Ich staune auch in Schottland immer wieder über diese Dinge. Offenbar ist das „wie“ egal, Hauptsache der Strom fliesst.
    Herzlich, do

    • Agnes sagt:

      Das kostet wahrscheinlich zu viel die Stromleitungen anders zu verlegen, das wird wohl nur bei neuen Häusern gemacht, und vielleicht im Laufe der Jahre auch mal bei Altbauten, aber es wird dauern bis dieser Kabelsalat über den Straßen verschwindet.

      In China war das noch schlimmer.

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