Wonnemonat Mai

Ein Wonnemonat,
warm die Luft
mit süßem Blütenduft.

Frühlingsberauscht,
fliederbetört,
Stille, die niemand stört.

Maiglöckchen klingeln,
Baumwipfel schwingen,
Wind singt sein Lied.

Sternenbewacht
in klarer Nacht
bis der Tag erwacht.

© Gaby Bessen, 2012

Bitte das Copyright der Autorin beachten.

Ich bedanke mich bei Gaby, dass ich ihre Texte verwenden darf.

Bild ist mit den Gedichten der Autorin verlinkt


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14 Kommentare zu Wonnemonat Mai

  1. Eine Nase Fliederduft konnte ich schon in der Nachbarschaft genießen, aber Maiglöckchen muss ich schnuppern. Heute öffnet sich jede Blüte und streckt ihr Köpfchen Richtung Sonne; sommerliche Wärme gibt es obendrein.
    Hab einen schönen Mai-Tag, Agnes!
    Ein Gruß von Helga

    • Agnes sagt:

      Flieder haben wir zum Glück auch in den Anlagen, und der duftet, das ist eine Freude.
      Maiglöckchen wachsen auch bei uns, allerdings ein wenig wild an verschiedenen Ecken, aber deren Duft rieche ich auch nur wenn ich meine Nase fast reinstecke.
      Ich hatte gestern einen wunderschönen Tag, zwar nicht in der freien Natur, was gut zum Wetter gepaßt hätte.

  2. uli b sagt:

    …der duft des frühling breitet sich aus. Vom raps über den flieder riecht es zur zeit gut. Und heute ist richtig sommer… Ich düse richtung südtirol und erfülle mir den wunsch den GIRO d’italia in den alpen zu erleben!

    …gruß uli

    • Agnes sagt:

      Das ist das schöne am Rentnerleben, dass man sich solche Wünsche erfüllen kann.
      Hab eine schöne Zeit dort und genieße den Aufenthalt.

  3. Roswitha sagt:

    Ich komme ja zu dieser Jahreszeit nicht an einem Fliederbaum vorbei, ohne die Nase darin zu versenken. Dieser Fliederduft ist doch immer wieder herrlich.
    Bisher war es ja noch kein so rechter Wonnemonat. Erst zu kalt, jetzt heiß und schwül, auch nicht gerade angenehm.
    Aber vielleicht wird es ja noch, die Hoffnung stirb ja meist zu letzt.
    Grüße von Roswitha

    • Agnes sagt:

      Gestern, als das Wetter eigentlich ideal zum Rad fahren war, hatten wir uns mit Freunden verabredet nach Wuppertal zu einem Museumsbesuch zu fahren.
      So konnten wir das Wetter nicht dementsprechend genießen, aber ich hoffe, dass es ab jetzt besser wird.

  4. Mathilda sagt:

    Karl der Große führte im 8. Jahrhundert den Namen Wonnemond ein (eigentlich althochdeutsch „wunnimanot“ = Weidemonat), der darauf hinweist, dass man in diesem Monat das Vieh wieder auf die Weide treiben konnte. Mit „Wonne“ im heutigen Begriffszusammenhang hat der alte Monatsname also eigentlich nichts zu tun. Die Bezeichnung Blumenmond hat der Mai wegen der Hauptblütezeit der meisten Pflanzen erhalten.
    So wonnig ist dann der Mai doch nicht :-)

    LG Mathilda :wink: :wink: :photo-blume:

    • Agnes sagt:

      Ich habe das auch schon mal gelesen, dass der Name auf diese Weise entstanden ist. Wird also heute von uns gänzlich anders gedeutet.
      Aber wenn das Wetter so typisch maymäßig ist (was ja bisher noch nicht so war), hat er sich diesen Namen doch auch verdient.
      Mir ist im Mai jedenfalls oft recht wonnig zumute.

  5. Kunterbunt sagt:

    Flieder ist einer der schönsten Düfte. Wie schade, dass es so schnell vorbei ist, gerade jetzt, wo es so sehr regnet (was allerdings nötig war).
    LG :-)

  6. Anna-Lena sagt:

    Er macht gerade seinem Namen alle Ehre, liebe Agnes. Bei uns blüht der Flieder und auch die Mailglöckcken bimmeln unaufhörlich.

    Danke, dass du mein Gedicht eingestellt hast.
    Herzlich
    Anna-Lena/Gaby

  7. do sagt:

    Deine Collage ist eine Augenweide, also eine „ougawunni“. Aber auch eine Wonne für das Auge :zwinker:
    Herzlich, do

    • Agnes sagt:

      Zu dem schönen Gedicht mußte ich doch auch eine hübsche Collage erstellen, ich fand sie so passend. Schön wenn sie Dir auch gefällt.

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