Die Blume des Jahres

Der Klatschmohn ist „Blume des Jahres“ 2017

Mit der Wahl des Klatschmohns möchte die Loki Schmidt Stiftung auf die Gefährdung und den Verlust von Ackerwildpflanzen aufmerksam machen und sich für die Förderung der bunten Vielfalt im Landbau einsetzen. Eine ganze Lebensgemeinschaft, die uns seit tausenden Jahren begleitet, droht zu verschwinden.

Quelle: NABU

~~ Bitte Vorschaubilder anklicken ~~

Aber auch in den Farben gelb und lila finde ich die Blüten wunderschön, und das Foto von der Blüte mit den Regentropfen mag ich sehr gerne.

Abschließend ein paar Mohnblüten mit Besuchern.

Ein Klatschmohnportrait auf der Seite der NABU


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20 Kommentare zu Die Blume des Jahres

  1. Sigi sagt:

    Es ist zum Heulen Agnes, alles mögliche in der Natur verschwindet so nach und nach, da muss dringend was getan werden. Das leuchtende rot des Klatschmohns liebe ich ganz besonders.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Sigi

    • Agnes sagt:

      So weit ich weiß möchte die Bauern diese Blumen wie auch die Kornblumen nicht so gerne auf den Feldern zwischen dem Getreide.
      Zum Glück wachsen ja am Rand der Felder noch einige Exemplare, hoffen wir mal die nicht auch noch ganz verschwinden.

      • Anna-Lena sagt:

        Wir hatten den Mohn in diesem Jahr in Hülle und Fülle, auch mitten im Feld. Es war eine wahre Wohltat für die Augen.

        Danke für deine mitgebrachten Herrlichkeiten.
        Liebe Grüße
        Anna-Lena

        • Agnes sagt:

          Eine wunderschöne Blume ist das.
          Nur sie ist immer so „lebhaft“ von daher habe ich oft Probleme ein gestochen scharfes Bild zu bekommen.

  2. Ein ganz großes DANKESCHÖN für diesen Eintrag, liebe Agnes!
    Du weißt, wie sehr mir die Natur am Herzen liegt und bei Deinen Fotos kommen meine Erinnerungen an meine Kinderzeit in der Nordeifel zurück. Ich sehe Wiesen mit Mohn- und Kornblumen, mit weißen Margeriten vor mir. Ich pflückte sie und brachte sie meiner Mutter als buntes Sommersträußchen. Können das Kinder heute auch noch? Nein … es war einmal und das ist sehr, sehr bitter!
    Liebe Grüße von Helga

    • Agnes sagt:

      Wenn Kinder in länglicher Gegend wohnen können sie vielleicht noch diese Blümchen pflücken.
      Meine Enkelkinder (Stadtkinder) haben da eh kaum eine Chance, sie kennen zwar vieles aus der Natur weil die Eltern zum Glück auch Radtouren mit den Kindern in die Randbezirke der Stadt machen.
      Die Kinder wachsen heute halt anders auf als wir früher, ganz anders.
      Sie kennen auch keinen Kohleherd oder eine Zinkbadewanne die in die Küche gestellt wurde für ein Bad. Ein Plumsklo, wie ich es bei meinen beiden Omas benutzen mußte (ich fand das gar nicht gut), kennen sie ja auch nicht, in diesem Fall zum Glück!

      • Anna-Lena sagt:

        Einen Kohleherd hatte ich noch in meiner Studentenbude und habe jahrelang Briketts aus dem Keller in den vierten Stock geschleppt…
        Ja, ein Plumpsklo hatten meine Großeltern auch, später war es dann eine Toilette eine halbe Treppe tiefer.
        Das heute Kindern begreiflich zu machen, halte ich für sehr schwierig.

        Liebe Grüße zu dir!

        • Agnes sagt:

          Bei gewissen Dingen ist es schon gut, dass wir heute leben, z. B. die sanitären Anlagen.
          Von daher ärgert es mich immer, wenn gesagt wird „früher war alles besser“, es war anders, aber ob alles besser war? Ich meine nicht.

    • Anna-Lena sagt:

      Auf dem Land oder im ländlichen Raum doch, liebe Helga, da hat Agnes recht. Da werden Traditionen doch eher aufrecht gehalten und das freut mich immer, sie zu sehen.
      Ich selbst, wenn ich mit Hund oder Rad unterwegs bin, mache das auch, selbst wenn diese Sträuße nicht lange halten. Sie tun der Seele so gut.

      Ich grüße dich von Herzen! :-)

      • Agnes sagt:

        So sehe ich das auch, Stadtkinder wachsen halt anders auf, wobei es dann auch an den Eltern liegt wie weit sie den Kindern die Natur trotzdem nahe bringen.
        Meine kleine Enkelin pflückt bei uns auf dem Rasen die Gänseblümchen, die ich dann in die Vase stellen muß – ganz schön schwierig bei den kurzen Stielen die sie pflückt ;-)

  3. Mathilda sagt:

    Klatschmohn gibt es noch einigermaßen gut zu sehen und er ist wirklich wunderschön, wenn auch schnell vergänglich.
    In meinem Garten möchte ich ihn nicht missen.

    Alles Liebe und einen schönen Sonntag ♥ Mathilda

    • Agnes sagt:

      Obschon ich meine der Klatschmohn im Garten ist anders als der wildwachsende Klatschmohn der zwischen dem Getreide wächst, oder besser wuchs.
      Das was heute im Garten wächst ist meines Wissen gezüchtet.
      Aber Du hast recht schön ist es der Mohn.

  4. do sagt:

    Ich mag sie so sehr, die Begleiter auf den Kornfeldern. Und ganz besonders mag ich die zarten Blätter des Klatschmohns.
    Herzlich, do

    • Agnes sagt:

      Ich auch do, das was wild am Wegesrand und an den Seiten der Kornfelder blüht ist der schönste Klatschmohn.

  5. Edith T. sagt:

    Ich war bisher immer der Meinung, dass der Klatschmohn ein Überlebenskünstler ist.
    Er sprießt auf Brachen, Baustellen, Erdhügeln.
    Von daher kann ich es kaum glauben, dass er auf dem Rückzug ist.
    Ich mag diese Pflanze und war als Kind schon traurig, dass der Mohn in der Vase nicht länger als 1-2 Tage überlebt hat.
    Die ursprüngliche, rote Farbe ist mir die liebste.
    Liebe Grüße in die neue Woche,
    Edith

    • Agnes sagt:

      Für die Vase ist er in der Tat nicht geeignet, das habe ich früher als Kind immer wieder mit viel Trauer erlebt.
      So weit ich weiß möchte die Bauern diese Blumen wie auch die Kornblumen nicht so gerne auf den Feldern zwischen dem Getreide.
      Und darum wird er auf den Feldern wohl aussterben.

  6. Kunterbunt sagt:

    Dabei sind sie schon schön. Ich bin immer ganz hin und weg, wenn ich irgendwo eine Blüte sehe, erst recht, wenn es mehrere sind. LG :-)

    • Agnes sagt:

      Ganze Felder mit Klatschmohn mag ich auch am liebsten, nur sie sind immer so bewegt und lassen sich nur schwer fotografieren.

  7. Elke sagt:

    Liebe Agnes,

    Ich mag alle Farben des Klatschmohns. Dieses Jahr hab ich hier
    weniger als sonst auf den Feldern gesehen..
    Es ist immer wieder ein herrlicher Anblick auf Feldern..

    Herzliche Grüsse
    Elke

    • Agnes sagt:

      Es wird ja auch behauptet, dass der Klatschmohn ausstirbt.
      Und wie ich inzwischen erfahren habe, ist nur der rote Mohn am Wegesrand „Klatschmohn“, die gelben und lila Blüten die teilweise in Gärten blühen haben andere Namen.

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