Leben mit Büchern 27

Ein Projekt von Pat, welches sie wieder aufleben läßt. Wer Lust hat, kann sich noch anmelden und mitmachen.

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Urlaubsbedingt mußte ich eine Weile aussetzen bei diesem Projekt. Heute nun ein Bericht über ein Buch auf das ich mich schon lange gefreut habe. Der neue Band von Chris Carter, den ich mir sofort nach Erscheinen (noch druckfrisch) gekauft habe.

Chris Carter schreibt wunderschön, ein eleganter Schreibstil, ich liebe die beiden Potagonisten Robert Hunter und Carlos Garcia. Allerdings sind Carters Krimis sehr hart, also nichts für schwache Nerven.

Fasziniert bin ich jedes Mal von der Art wie Detectiv Hunter denkt und Schlußfolgerungen zieht.

Ein spannender, einfallsreicher Thriller mit unerwarteten Wendungen und einer gut durchdachten, kaum vorhersehbaren Handlung.

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert. Einmal aus Sicht der Ermittler, dann die Gedanken und Sichtweisen des perfiden Täters.

Oft enden die Kapitel mit einem Cliffhanger, was die Spannung jedes Mal unheimlich erhöht. Am Ende eines Buches gefällt mir das nicht, aber am Ende eines Kapitels ist das enorm spannungsteigernd.

Und dennoch hat mich dieses Buch nicht 100%ig überzeugt. Chris Catter kann es besser.

Ob es meiner großen Vorfreude auf das Buch lag, oder ob es wirklich Längen hat – ich weiß ich es nicht, mir kam es stellenweise so vor. Besonders die Gespräche mit den beiden FBI Beamten, die waren mir zu lang gezogen und zu ausgeprägt. Die Diskussionen waren zum Teil nervig, da sich vieles wiederholte.

Solche Längen meine ich von den vorigen Büchern nicht zu kennen. Da ging alles zügig voran. Diese Längen und Wiederholungen gehen zu Lasten der Spannung.

Aber trotz dieses Mankos ein lesenswerter Thriller für alle Krimifreunde die hart im Nehmen sind.

Und das Ende hat es dann in sich, das macht die kleinen Längen wieder wett. Die letzten 80 bis 100 Seiten sind wieder „Carter wie ich ihn liebe“.

Der Name der am Ende auftaucht – ein alter Bekannter – läßt darauf schließen, dass es einen weiteren Band geben wird der sich mit diesem kranken Hirn befassen wird. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, wenn hoffentlich der nächste Chris Carter (ohne Längen) erscheint.

Dieses Buch ist das 9. in der Robert-Hunter-Reihe, ein in sich abgeschlossener Krimi, der durchaus alleine gelesen werden kann, aber wie immer bei Reihen empfiehlt es sich die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

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4 Kommentare zu Leben mit Büchern 27

  1. Pat sagt:

    Von diesem Autor habe ich noch nichts gelesen, aber wenn Du so begeistert bist, werde ich mir mal den ersten Band zulegen. Das hört sich auf jeden Fall so an, als ob mir der gefallen könnte.
    Schön, dass Du wieder mitmachst. Das freut mich sehr.
    LG Pat

    • Agnes sagt:

      Urlaubsbedingt konnte ich nicht mitmachen in der letzten Zeit.

      Der Autor schreibt allerdings sehr hart, ist nichts für schwache Nerven.

  2. Elke sagt:

    Ich muss mal schaun, ob ich ihn hier finde liebe Agnes.
    Nach deinen Beschreibung ist das sicher etwas für mich auch..
    Danke für den Tip.

    Liebe Grüsse
    Elke

    • Agnes sagt:

      Chris Carter schreibt sehr hart, es ist nichts für schwache Nerven, aber er schreibt sehr gut.
      Auch wenn ich dies für sein schwächstes Buch halte, es ist immer noch besser als viele andere.
      Wenn Du den Autoren probieren willst, dann fang besser vorne in der Serie an, ich schicke Dir gerne die Buchtitel.

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