Leben mit Büchern 20

Ein Projekt von Pat, welches sie wieder aufleben läßt. Wer Lust hat, kann sich noch anmelden und mitmachen.

Teilnehmer des Projekts

Habt Ihr ein Kinderlieblingsbuch? Danach wurde ich mal gefragt.

Das war für mich schwer zu beantworten, es liegt auch daran welches Alter in etwa gemeint ist.

Als Kind hatte ich nicht viele Bücher, das war in den Nachkriegsjahren einfach zu teuer. Von meinem (älteren) Cousin bekam ich irgendwann ein Märchenbuch, was er nicht mehr las, aber schon von vielen in der Familie gelesen wurde. Das habe ich geliebt. Später haben meine Kinder es genau so geliebt, und so sieht es auch aus – das habe ich heute noch.

Während der Schulzeit hatten wir eine Schulbücherei wo ich mir Bücher auslieh. Eigene Bücher hatte ich auch zu der Zeit nicht viele, ich hatte „Heidi“, was ich wunderschön fand und „Gritlis Kinder“, von der gleichen Autorin.

So mit etwa 12, 13, 14 Jahren holte ich mir in der Kath. Bücherei gerne Spurbücher, es gab eine Serie die handelten von Prinz Erik, die fand ich toll, und dann von Enid Blyton die Fünf Freunde Bücher. Die typischen Mädchenbücher wie „Hanni und Nanni“ habe ich nicht gelesen.

Danach kam dann u. a. Karl May, mein Bruder hatte später alle Bücher von Karl May. Als mein Bruder starb habe ich sie weggegeben (Flohmarktverkauf) nur die drei Bände von Winnetou habe ich behalten als Erinnerung an meinen Bruder der sie so geliebt. Gelesen habe ich sie aber auch nie wieder.

Und weil ich wissen wollte, ob mir die Spurbücher heute noch gefallen würden, habe ich mir den ersten Band der Prinz Erik Reihe „Das goldene Armreif“ vor zwei Jahren gekauft. Es hat mir absolut nicht gefallen, heute weiß ich nicht, was mir damals an den Büchern gefallen hat.

Meine Beiträge zum Projekt


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19 Kommentare zu Leben mit Büchern 20

  1. Moin, na so Heidi, war noch nie so meins ;-) Ich habe als Kind mit diesem Groschenromanzeugs angefangen. Mit Perry Rhodan ging das los -schon so mit 8-9 Jahren. Erst mal war es nur die Titelbild die mich als kleiner Junge vom Sockel gehauen haben. Und als das der Bruder von meinem Stiefvater das mitgekriegt hat, hat er diese Sucht endgültig zementiert indem er mir seine Sammlung vermacht hat: 700 Hefte an einem Stück…
    Klar kam bei mir auch der Wolfgang Hohlbein vor, Michael Moorcock und sein Ewiger Held oder auch der Herr der Ringe, aber dieser Perry Rhodan begleitet mich noch heute. Freu mich immer noch wie ein kleines Kind einmal die Woche auf ein neues Heft ;-))) Und ich werde nen Teufel tun mir ein elektronisches Abo holen, nenene – auf dem Sofa wälzen, Papier und Druckerschwärze riechen und in fernen Galaxien die Rechtschreibfehler suchen ;-)))

    • Agnes sagt:

      Hohlbein habe ich auch gelesen, aber das waren nicht meine ersten Bücher, als ich Heidi las, war Hohlbein ja noch ein Kleinkind ;-)
      Und Herr der Ringe war irre für mich, aber halt auch viel später, da war ich schon verheiratet.

      • na ich muss gestehen, das war halt das Spielkind in mir ;-) Bei Moorcock wars das Cover, beim Herrn der Ringe diese Weltkarten im Buch drin – das hatte was, war zum anfassen, und der Hohlbein, weil im Klappentext was von Orks stand – aber waren damals auch seine ersten Bücher ;-)

        Und kurieoserweise habe ich mit den 3 Fragezeichen erst angefangen da war ich schon 20, da war ich aus dem Alter schon längst raus :-)

  2. Pat sagt:

    Ich erinnere mich an die Pucki-Bücher, die ersten drei Bände habe ich damals von meiner Mama geerbt. Die habe ich geliebt und bis Pucki heiratet auch alle gelesen. Wenn man die heute liest, ist man erschrocken über die Rolle der Frau in diesen Büchern, aber damals war das noch normal.
    Als Kind habe ich alles gelesen, was mir unter die Finger kam Enid Blyton natürlich auch, aber auch die typischen Mädchenbücher.
    Danach habe mich mich dann durch die kleine Büchersammlung meiner Eltern gelesen, von Simmel bis Tolkien war alles dabei.

    LG Pat

    • Agnes sagt:

      Pucki, sagt mir was, evtl. habe ich die mal aus Schulbücherei bekommen.
      Nesthäkchen gab es auch, davon hab ich auch was gelesen.
      Aber ich besaß früher kaum Bücher, das besagte Märchenbuch, Heidi und Gritlis Kinder, ich glaube das wars.

  3. do sagt:

    Die Frage nach dem Lieblingsbuch meiner Jugendzeit kann ich auch nicht schlüssig beantworten. Aber ich glaube, dass Der rote Seidenschal von Federica de Cesco sehr nahe ist.
    Und jetzt, nach deinem Stichwort, holt mein Gedächtnis immer wieder Titel und Autorennamen aus der Versenkung hervor: Die schwarzen Brüder, Gulla, Pocomoto, Die rote Zora, Trotzkopf …
    Herzlich, do

    • Agnes sagt:

      Kinderzeit war eigentlich die Frage.
      Trotzkopf kenne ich auch, aber ich konnte die nur in der Bücherei der Schule ausleihen, selber hatte ich die alle nicht.

  4. Werner sagt:

    Ich habe fast alle Bücher von James Fenimore Cooper gelesen und bereue heute noch das ich sie weg gegeben habe. Ich habe die Erzählungen geliebt und habe stundenlang auf meinem Zimmer gelesen. Da wurden Träume wach vom freien Leben und Abenteuer in der Wildnis. Danach war Karl May mein Faforit, ich habe leider nur 28 Bände von ihm, lese sie aber immer wieder.

    Gruß Werner

  5. Elke sagt:

    Grimms Märchen mochte ich auch sehr als Kind liebe Agnes.
    Leider konnte ich keins meiner Kinderbücher davon mitnehmen.
    Schade, denn ich hätte es schon gerne als Erinnerung.

    Liebe Grüsse
    Elke

    • Agnes sagt:

      Obschon mein altes Märchenbuch so gammelig aussieht, für mich hat es so viele Erinnerungen.
      Es ist schade, wenn alle Kinderbücher weg sind.

  6. Helga/Rheinland sagt:

    Hallo Agnes!
    Mein Lieblingsbuch aus Kindertagen: Das große Wilhelm-Busch-Album – ich besitze es noch immer! Ein dicker Schmöker und hin und wieder blättere ich noch darin und erfreue mich an diesen Zeichnungen und Texten!
    Hab einen schönen Sonntag und liebe Grüße von Helga

  7. Edith T. sagt:

    Welches Buch ich zuerst selber gelesen habe, weiß ich nicht mehr. Aber dass ich die Bücher regelrecht „verschlungen“ und jede Minute Freizeit mit Lesen verbracht habe, das weiß ich noch sehr genau.
    Das doppelte Lottchen, Madita, Heidi, Morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung, Alles schwärmt für Tante Malchen, TKKG, Fünf Freunde, sehr viele Karl May-Bände… Das waren die ersten Jahre.
    Ach ja, die „jugendfreie“ Ausgabe von Wilhelm Busch durfte ich lesen und angucken. Dann gab es noch eine dickere Ausgabe von Busch. Die Texte und Bilder darin fanden meine Eltern aber in Teilen zu unzüchtig, da durften wir Kinder nicht dran *g*
    Es war immer aufregend, wenn ich heimlich darin geblättert habe. Die Angst vor Entdeckung war immer groß ;-)
    LG, Edith

    • Agnes sagt:

      Das doppelte Lottchen habe ich auch gelesen, aber nicht besessen. Morgens um 7 ist die Wellt noch in Ordnung, das war später, da war ich schon erwachsen, ich glaube sogar schon verheiratet.
      Sind doch schöne Erinnerungen die da hoch kommen.

  8. Edith T. sagt:

    Quatsch!
    TKKG haben unsere Kinder gelesen, ich natürlich nicht *g*

    • Agnes sagt:

      Das kenne ich auch von unseren Kindern. Wir hatten auch Kassetten die im Auto gehört wurden, damit die Autofahrt nicht zu langweilig wurde. Aber unser Auto hatte noch kein Kassettendeck, wir nahmen dann den Rekorder mit der hinten auf den Rücksitz gelegt wurde.

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