Roter Platz

Der Rote Platz ist einer der ältesten und auf Grund seiner Größe, seiner geschichtlichen Bedeutung und der angrenzenden historischen Bauwerke der international berühmteste Platz in Moskau und einer der bekanntesten der Welt.

Über rund 500 Meter Länge und 150 Meter Breite erstreckt er sich im Herzen der russischen Hauptstadt.

Er befindet sich vor den östlichen Mauern des Kremls, und ist umgeben mit den Gebäuden der Basilius-Kathedrale, dem Staatlich Historischen Museum, dem Lenin-Mausoleum und dem Warenhaus GUM.

Das schönste Gebäude am Roten Platz ist zweifellos die Basilius-Kathedrale, mit den bizarren und buntverzierten Kuppeln.

Roter Platz heißt auf Russisch „Krasnaja Ploschadch“. Das russische Wort „krasnaja“ bedeutete ursprünglich „schön“, inzwischen wird es jedoch in der Alltagssprache mit dem Wort „rot“ verbunden.

Leider konnte uns die Größe des Platzes nicht beeindrucken, denn mitten auf dem Platz wurden Tribünen mit Sitzplätzen aufgebaut. Ende August beginnt das Internationales Festival der Militärmusik „Spassky Turm“

Aufbauarbeiten auf dem Roten Platz

Das Festival ist eine grandiose Musikshow. Militärorchester, Kunstreiter, Tanz- und Folkloregruppen, Chöre und Showbands aus Russland, Europa und Asien versuchen, die Herzen der Zuschauer zu erobern. Auf dem Programm stehen Parademärsche der Militärorchester, Märsche der Kavallerie, Tänze, pyrotechnische Shows, etc.

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Das Lenin Mauseleum war wegen der Aufbauarbeiten nicht zu erreichen, ich hätte es eh nicht besucht.

Warenhaus GUM, an der östlichen Seite des Roten Platzes nimmt den gesamten Abschnitt zwischen der Nikolskaja- und der Iljinka-Straße ein. Die Verkaufsfläche beträgt rund 35.000 m². Aufgrund der markanten Architektur ist das GUM international wohl das bekannteste Einkaufszentrum in Russland.

Der Bummel durch den Konsumtempel war für uns allerdings kein Einkaufsbummel, wir zählten hier zu sen Sehleuten. Rein architektonisch ist ein Spaziergang durch die prachtvollen Gänge aber zweifelsohne ein Erlebnis.

Auf Großen Moskwa-Brücke, nahe des Roten Platzes, und nicht AUF dem Roten Platz, landete 1987 der „Kreml-Flieger“ Mathias Rust.

hier landete 1987 der „Kreml-Flieger“ Mathias Rust


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3 Kommentare zu Roter Platz

  1. Werner sagt:

    Da ich erst jetzt dazu komme mal wieder deinen Blog zu begutachten, stelle ich fest das ihr euch auch in der Welt rum getrieben habt. Moskau, da war ich noch nicht, aber auf der Krim war ich schon, das war noch mitten im kalten Krieg mit Sondergenehmigung.
    ( Schulend fahrt ) Also schon lange her. Ich hoffe das es ein schöner Urlaub wahr, Moskau und das Umland sollen ja sehr schön sein. Du bringst mich da auf Gedanken wo ich noch hinfahren könnte. Deine gewünschten Artikel habe ich dir gesendet, viel Spass damit.

    • Agnes sagt:

      Auf der Krim waren wir 1971, da war noch einiges anders als heute. Wir haben damals eine Kreuzfahrt im Schwarzen Meer gemacht, und u. a. Odessa, Jalta (Krim) und Sotschi besucht.
      In Moskau war ich auch zum ersten Mal. Wir haben aufgrund unserer Goldenen Hochzeit (die wir nicht groß feiern wollten) diese Fahrt gemacht.
      Wir sind von Moskau aus mit einem Schiff nach St. Petersburg gefahren, das waren wunderschöne Tage auf der Wolga und vielen anderen Flüßen, Kanälen und Seen.

  2. Kunterbunt sagt:

    Da sieht man mal: auch Einkaufszentren können schön sein. In Dresden war auch eines mitten in der Stadt in einem alten Gebäude sehr unauffällig untergebracht. So ist es richtig, so zieht es keine Menschen aus der Innenstadt weg, so belebt es und so bringt es den kleinen Läden vielleicht auch noch Kunden.

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