Trauer und Mitgefühl

Wer mich schon länger kennt, der weiß, dass ich das Glück hatte, bereits zwei Mal nach Neuseeland zu fliegen, und dieses Land einfach mein Traumland ist.

Gerne würde ich noch ein drittes Mal hinfahren, aber dann etwas länger bleiben. Länger heißt in diesem Fall länger als 4 Wochen.

Aber die traurigen Nachrichten zur Zeit im Fernsehen, lassen mich den Gedanken (erst mal) konservieren.

Neuseeland ist ein „unruhiges“ Land, es befindet sich an der Grenze zwischen der Australischen und der Pazifischen Erdplatte, und somit kommt es immer wieder zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Erst im September bebte nahe Christchurch die Erde und richtete schwere Schäden an. Aber das was jetzt geschehen ist, ist weitaus schlimmer als alle vorige Beben.

Bisher 65 Tote, viele Verletzte und die Wahrscheinlichkeit, dass man noch mehr Tote in den Trümmern findet ist groß.

Mein Mitgefühl gilt den Menschen dort, die jetzt so viel Leid erfahren.

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Bisher hat sie allen Erdbeben standgehalten, aber jetzt liegt sie in Trümmern,

„Christchurch cathedral“ —  ein Wahrzeichen der Stadt Christchurch.

~~ Bitte Vorschaubilder anklicken ~~

Christchurch Cathedral

Cathedral Square mit Kirche

Die Photos sind eingescannt, ich hatte damals noch keine digitale Kamera.

Und so sieht diese Kirche jetzt aus.


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6 Kommentare zu Trauer und Mitgefühl

  1. Bettina sagt:

    Hallo Agnes,
    schlimm was dort passiert ist und es werden noch so viele Menschen vermisst.
    Ich hab gerade einen historischen Roman gelesen das ging es genau um diese Gegend und die ersten Siedler.
    Grüße Bettina

    • Agnes sagt:

      Es hat mich sehr geschockt und betroffen gemacht, diese Bilder von Christchurch im Fernsehen zu sehen Bettina.
      Welches Buch hast Du denn gelesen? Eins von Sarah Lark?
      Die habe ich auch gelesen, d. h. das letzte „Ruf der Kiwis“ liegt noch ungelesen auf meinem Nachttisch und wird wohl das nächste Buch sein.

  2. Werner sagt:

    Schon schlimm so ein Erdbeben, aber eine Kirche oder andere Wahrzeichen lassen sich wieder aufbauen, der Verlust an Menschenleben ist nicht zu ersetzen. In eine Gegend wie Neuseeland muß man immer mit solchen Unglücken rechnen. Da sich die Erdplatten im Moment heftig bewegen, man siehe Haiti und andere, wird es auch nicht das letzte Beben auf der Welt gewesen sein. Zuletzt war sogar unser Rheingraben dran, natürlich weniger heftig. Es pasierten in den letzten 5 Jahren etliche Naturkatastrophen, das man glücklich sein sollte nicht betroffen gewesen zu sein.

    LG Werner

    • Agnes sagt:

      Das ist wohl wahr Werner, die Kirche läßt sich wieder aufbauen, aber Menschenleben sind für immer ausgelöscht.
      Wobei ich nicht sicher bin, ob man diese schöne Kirch so wie sie war wieder aufbauen wird (oder sollte).
      Da es immer noch Nachbeben gibt, ist es schon fast eine Herausforderung wenn man die Kirche in der Form wieder aufbaut.
      Das war (meines Wissens) das einzige prächtige Kirchengebäude in Neuseeland.
      Alle anderen Kirchen sind eher klein gehalten, aus Holz und wirken nicht so imposant, haben aber durchaus auch ihre Ausstrahlung.
      Aber diese Cathedral war etwas ganz besonderes.

      Aber die menschlichen Schicksale gehen mir sehr nahe, und ich könnte mir vorstellen, dass viele, die ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben, jetzt eine andere Stadt als Heimat wählen, Christchurch liegt halt direkt auf den sich reibenden Erdplatten und wird immer eine Risikolandschaft bleiben.

  3. aNette sagt:

    Ich weiß, dass du Neuseelandfan bist. Für mich steht dieses Land auch immer noch ziemlich weit oben auf der Wunschliste. Nach so einer Katastrophe wird man wieder etwas nachdenklich. Soll man es wagen, aber passieren kann überall etwas. Ein Erdbeben ist eine Naturgewalt. Schwer zu berechnen und nicht zu beherrschen. Noch schlimmer scheint es mir da z.Zt. in Libyen zu sein. Auch dort fühle ich mit den Menschen und hoffe immer noch auf ein baldiges Ende. lg aNette

    • Agnes sagt:

      Ich war ja schon zwei mal in diesem Traumland, mein Wunsch war es allerdings immer, noch ein drittes Mal zu reisen, nur im Moment ist dieser Wunsch ziemlich in den Hintergrund gerückt.
      Das was in Libyen passiert kann ich nicht nachvollziehen, warum bringen sich Menschen gegenseitig um?
      Es gibt doch genug Naturkatastrophen bei denen so viel Leid geschieht (siehe Neuseeland) da muss man sich doch nicht gegenseitig umbringen (Libyen etc.).

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