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Die Burg zu Burghausen oberhalb der Altstadt ist mit 1.051 Metern die längste Burg der Welt.
Die bis heute von nahezu intakten Ringmauern umwehrte Anlage erstreckt sich über einen schmalen, lang gestreckten Bergrücken,
sie besteht aus sechs Burghöfen, fünf Vorhöfe und der innere Hof.
Die Hauptburg liegt am südlichen Ende, gut einen Kilometer weiter nördlich befindet sich der einzige ebenerdige Eingang zur Burg.
Von 1255 bis 1503 war die Burg die Zweitresidenz der in Landshut residierenden niederbayerischen Herzöge. Unter den drei Wittelsbacher Herzögen (Heinrich 1393-1450, Ludwig 1450-1479, Georg 1479-1503) wurde die Burganlage massiv ausgebaut und erhielt ihren heutigen Charakter. Besonders die Angst vor den anrückenden Türken Ende des 15. Jahrhunderts führte zu einem starken Festungsausbau. Im 17. Jahrhundert, während des Dreißigjährigen Krieges, wurde die Befestigung besonders verstärkt, insbesondere vor den 1632 anrückenden Schweden. Während der napoleonischen Besatzung wurden alle nördlichen Außenwerke durch französische Truppen abgerissen. Dadurch war der einzige verwundbare, ebenerdige Zugang zur Burg offen gelegt. 1809 erklärte Napoléon I. die Festungsanlage für veraltet. In den Jahrzehnten danach kam es zu zahlreichen Umbauten durch die in Burghausen stationierte Garnison, Teile der Burg wurden gleichzeitig privat veräußert. 1891 wurde die Garnison aufgelassen. Ein bereits geplanter Abriss der Burg konnte von Burghauser Bürgern gerade noch verhindert werden. 1896 begann eine erste Renovierung der Hauptburg, die teilweise stark in das Erscheinungsbild der Anlage eingriff. Seit den 1960er Jahren bis heute wird die gesamte Burganlage weiter saniert. Quelle: Auszüge aus Wikipedia Webseite der Burg |
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