Hofjes

Noch einmal Leiden!

Hinter geschlossenen Türen, Toren und Stadtmauern verbergen sich zahllose Oasen der Ruhe. Die Hofjes.

Leiden ist bekannt für seine Hofjes, das sind kleine Häuser, die sich um einen Innenhof ansiedeln. Die Hofjesstadt Leiden hat nicht weniger als 35 Hofjes.

Die Hofjes von Leiden wurden zwischen dem 13. und dem 19. Jahrhundert gestiftet und dienten älteren Mitmenschen als Unterkunft.

Sie sind nicht leicht zu finden, diese kleinen, denkmalgeschützten Häuschen und den idyllischen Innengärten. Wenn man in dem Innenhof steht ist es fast unvorstellbar, dass sich diese märchenhaften Wohnungen mitten in einer belebten Stadt befinden.

Die meisten Höfe sind frei zugänglich, aber man wird gebeten sich ruhig und leise zu verhalten und die Privatsphäre der Bewohner zu respektieren.

Einen (leider nur einen) dieser Hofjes haben wir besucht, und leider hatte ich auch nicht ausreichend Zeit alles zu sehen (und zu fotografieren). Busreise halt :-(
Ich weiß nicht mal in welchem Hof wir waren, vermutlich war es der Jean Pesijnhofje.

Wenn mein Mann und ich alleine nach Leiden gefahren wären, hätten wir uns die Unterlage vom Fremdenverkehrsamt geholt, die hat einen Stadtspaziergang zusammengestellt, der an zwölf der schönsten Hofjes im Zentrum von Leiden entlang führt.

~~ Bitte Vorschaubilder anklicken ~~


Dieser Beitrag wurde unter photo, reise abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten zu Hofjes

  1. minibares sagt:

    heimelige Fotos.
    lg

  2. ute42 sagt:

    Wie schön. Schade, dass ihr nicht genug Zeit hattet, mehr davon zu sehen.

  3. Ingrid sagt:

    Genau so ist das in Haarlem. Wunderschöne hoofjes, idyllische Oasen in der Stadt. Fotografiert habe ich drin allerdings kaum, weil ich Bedenken hatte, die Bewohner zu stören.
    LG, Ingrid

    • Agnes sagt:

      In Brügge gibt es ja auch diese Höfe, dort werden sie Siedlungshäuser genannt, und in Lübeck habe ich sie auch gesehen.
      So weit ich weiß, darf man sie betreten wenn die Türen geöffnet sind, und dann darf man auch fotografieren, vorausgesetzt man verhält sich leise. Ich denke das sich die Störungen hauptsächlich auf laute Unterhaltung beziehen.

  4. Roswitha sagt:

    Von diesen Hofjes haben wir damals nichts gewusst, deshalb haben wir die nie gesehen.
    Das bedauere ich sehr, ihr hattet wengistens einen kleinen Einblick in einen dieser Höfe, auch wenn ihr dafür die schöne Windmühle nicht gesehen habt, die wir gesehen haben.
    Liebe Grüße
    Roswitha

    • Agnes sagt:

      Wirklich nur ein kleiner Einblick Roswitha, und wenn dann 50 Personen auf einmal in den Hof gehen, dann bleibt fast kein Motiv übrig wo nicht ein Mensch im Bild steht.
      Ich hätte den Hof gerne alleine besucht.

  5. Hofjes … schon alleine dieser Wortklang ist heimelig!
    Sie sind eine Welt für sich und als ich einige von ihnen in Leiden betrat, war ich ganz entzückt und konnte mich nicht sattsehen und genießen!
    Zu Busreisen hatte ich mich schon geäußert; ich kann mich hier nur wiederholen: Als Hobby-Fotografin ein einziges Desaster!
    Ich grüße Dich, liebe Agnes!
    Helga

    • Agnes sagt:

      Wir haben uns ja schon eher über Busreisen ausgetauscht, ich werde mich an diese Art zu reisen wohl nie gewöhnen.
      Wer fotografieren möchte, kann sich da wohl nicht mit anfreunden.

Kommentare sind geschlossen.