Peterhof

Der Peterhof ist eine russische Palastanlage am Finnischen Meerbusen in der gleichnamigen Stadt, ca. 30 Kilometer westlich von Sankt Petersburg. Das ursprünglich von Peter I. errichtete und von seinen Nachfolgern ausgebaute Gelände gilt als „russisches Versailles“ und ist seit 1991 Weltkulturerbe der Unesco.

Bei einem Aufenthalt in Sankt Petersburg ist der Besuch dieser Zarenresidenz ein absolutes Muss, dachten wir – und andere auch. Der Sommersitz der russischen Zaren hat im Jahr 2017 unter allen Museen Russlands die meisten Besucher (ca. 5,3 Millionen) begrüßen dürfen. Und den Nachteil so eines Besucheransturms erlebten wir an einem Sonntag im August. Sommerferien, Sonntag und herrliches Wetter, dazu mehrere Kreizfahrtschiffe im Hafen von St. Petersburg, das bedeutet Menschenmassen ohne Ende, die sich durch diese „eigentlich“ wunderschöne Parkanlage mit ihren prunkvollen Brunnen schieben.

Im Peterhof spielt das Wasser eine Hauptrolle. Eine Fülle von Fontänen und Kaskaden bildet mit den glitzernden Wasserspielen einen wunderschönen Anblick (wenn dann nicht immer Menschen davor wären). Unterhalb des Schlosses beginnt mit den Doppelkaskaskaden der Seekanal. Er ist architektonischer Mittelpunkt des Schloss- und Parkensembles, und verbindet den Palast mit der Ostsee. Zahlreiche vergoldete Bronzestatuen säumen links und rechts beide Kaskadentreppen.

Im Schlossgebäude befinden sich heute mehrere Museen mit berühmter Malerei und Bildhauerei. Eine Innenbesichtigung des Palastes war für uns (leider) nicht vorgesehen.

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Leben mit Büchern 34

Im Januar hatte ich eine Auflistung der zu erwartenden Neuerscheinungen für 2018 gemacht, die mich interessieren, es gibt natürlich weitaus mehr neue Bücher.
Ich hatte die Bücher gekennzeichnet, die ich (unbedingt) lesen wollte.

Wie viele habe ich geschafft? Was meint Ihr?

Hier die Liste vom Januar.

Und hier die Neuerscheinungen 2018 die ich (bisher) gelesen habe

* 08.02.2018 – Klaus Peter Wolf – „Ostfriesenfluch“
Ann Kathrin Klaasen Reihe Band 12

* 23.02.18 – Bulazel, Ilona – „Blutmosaik“

* 23.02.18 – Ethan Cross – „Ich bin der Hass“
Shepherd Reihe, Band 5

* 13.03.2018 – Horst Eckert – „Der Preis des Todes“

* 23.04.2018 – 29.03.2018 – Eva Almstädt – „Ostseerache“
Pia Korittki Reihe, Band 13

* 23.04.2018 – Sabine Thiesler – „Zeckenbiss“
Commissario Donato Neri Reihe, Band 10

* 01.06.2018 – Andreas Föhr – „Eifersucht“
Rachel-Eisenberg-Serie, Band 2

* 01.08.2018 – Karin Slaughter – „Ein Teil von ihr“

* 08.08.2018 – Bulazel, Ilona – „Der Todesprinz“

* 07.09.2018 – Chris Carter – „Blutrausch – Er muss töten“
Hunter Garcia Reihe, Band 9

* 17.09.2018 – Andreas Gruber – „Rachewinter“
Walter Pulaski Reihe, Band 3

* 23.10.2018 – Hjorth & Rosenfeldt – „Die Opfer, die man bringt“
Sebastian Bergmann Reihe 6

* 26.10.2018 – Kepler, Lars – „Hasenjagd“
Joona Linna Reihe 6

* 01.11.2018 – Streffing, Helga – „Tödliche Rollenspiele“
Hannah-Schmielink-Reihe 6

Meine Beiträge zum Projekt


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Ende der Stadtrundfahrt

Weitere Stopps der Stadtrundfahrt (nach dem Smolny-Kloster, der Auferstehungskathedrale sowie dem Isaaksplatz mit Kathedrale und Denkmal) waren erstens vor einem großen Souverniershop (muss ja sein) und zweitens an der Spitze der Wassiljewski-Insel.

An der Ostspitze „Strelka“ (russ.: Pfeil) dieser Insel halten wohl alle Busse an um den Touristen Gelegenheit zu geben, einen Blick auf das Newadelta zwischen den Flüssen Große Newa und Kleine Newa sowie der Newabucht der Ostsee zu werfen. Diese Landzunge der Wassiljewski-Insel soll der schönste Platz der Stadt sein, denn von dort hat man den Ausblick auf eine maximale Anzahl von Sehenswürdigkeiten. Aber 10 Minuten Fotostopp reichen nicht mal aus um sich zu orientieren wo was zu finden ist.

Die Peter und Paul Festung, auf die wir von hier schauen konnten, hätten wir gerne besichtigt, das war aus speziellen Gründen für uns nicht möglich – leider.

Die Festung ist eine Festungsanlage aus dem frühen 18. Jahrhundert und die Keimzelle von St. Petersburg. Das wichtigste Bauwerk der Festung ist die Peter-Paul-Kathedrale. In der Kathedrale ist das Grab von  Zar Peter des Großen und seit 1998 befinden sich hier auch die Gräber der letzten Zarenfamilie.

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Das übliche Shopping-Center

Aussichtspunkt auf der Wassiljewski-Insel

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Der Isaaksplatz mit Kathedrale und Denkmal

Der Isaaksplatz ist einer der imposantesten Plätze in St. Petersburgs. Der Platz wird von der grandiosen Isaakskathedrale mit ihrer herrlichen goldenen Kuppel beherrscht, nach der er benannt wurde, In der Mitte des Platzes befindet sich das Reiterdenkmal. Die 6 Meter hohe Bronzefigur stellt Zar Nikolaus I. in einer Uniform der Garde dar.

Die Isaakskathedrale ist die größte Kirche Sankt Petersburgs und einer der größten sakralen Kuppelbauten der Welt. Sie ist eine der prächtigsten Kirchen St. Petersburgs, die heutige Kathedrale (die vierte in Folge) wurde in mehr als 40 Jahren, von 1810 bis 1858, erbaut.

Die Kirche ist 111 Meter lang, 97 Meter breit und 101,50 Meter hoch. Sie ist nach der Peter-Paul-Kathedrale das höchste Gebäude im St. Petersburger Zentrum. Die gigantische Goldkuppel, auch „Gottes Tintenfass“ genannt, dominiert die Silhouette der Stadt, der Durchmesser beträgt 26 Meter.

Auf einer Höhe von 43 Metern befindet sich ein Säulengang und eine Aussichtsterrasse. Die Beobachtungsplattform bietet einen großartigen Blick auf die Stadt. Eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten — die wir leider nicht besuchen konnten.

Für die künstlerische Innengestaltung wurden 400 Kilogramm Gold, 16 Tonnen Malachit, 500 Kilogramm Lasurit und 1 000 Tonnen Bronze verwendet. Im Innenraum der Kirche finden mehr als 10.000 Menschen Platz. Leider konnten wir sie auch nicht von innen besichtigen, wir hatten nur knapp 30 Minuten Zeit vom Parkplatz zur Kirche zu gehen und zurück.

2019 wird die Isaakskathedrale für 49 Jahre der Russisch-Orthodoxen Kirche zur kostenlosen Nutzung überlassen. Diese Entscheidung ist auf heftige Proteste in Sankt Petersburg gestoßen.

Streit über die Isaaks-Kathedrale

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Die Auferstehungskathedrale

Am Kai des Gribojedow Kanal in St. Petersburg liegt die farbenprächtige Christi Auferstehungskathedrale, auch Blutkirche oder Erlöserkirche genannt. Die Kirche wurde als Denkmal zur Erinnerung an das Attentat auf Zar Alexander II. nach dem Vorbild der Moskauer Basilius-Kathedrale im byzantnischen Stil erbaut.

1881 wurde an dieser Stelle ein Attentat auf den amtierenden Zaren Alexander II. verübt. Der Zar war auf dem Weg zum Winterpalast, als ein radikaler Nihilist eine Bombe auf dessen Kutsche warf.

Die Auferstehungskathedrale ist auf einer Fläche von 7000 m² mit den schönsten Mosaiken geschmückt.

Zur Zeit der Sowjetunion diente die Kirche als Kartoffellagerhaus. Während des 2. Weltkrieges wurde die große goldene Kuppel von einer Bombe getroffen, die glücklicherweise nicht explodierte.

Leider hatten wir nur 5 Minuten Zeit um paar Fotos zu machen, was bei den Menschenmassen eh fast unmöglich war. An einen Besuch der Kathedrale war gar nicht zu denken, dabei soll die (lt. Reiseführern) wunderschön sein.

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Adventskranz

Mein diesjähriger Adventskranz. Ich bekam ihn geschenkt, und ich finde ihn wunderschön.

Advent ist eine Zeit der Erschütterung,
in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst.
Alfred Delp (1907 – 1945)


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Der Berg ruft

Bereits im letzten Jahr hatte ich mich mit Sigrid in Oberhausen zur Ausstellung „Wunder der Natur“ getroffen.

So wollten wir die Tradition fortsetzten und uns dieses Jahr die neue Ausstellung „Der Berg ruft“ im Gasometer zusammen ansehen.

Eine faszinierende Ausstellung auf die Welt der Berge. Im ersten und zweiten Stock werden Dokumentation und grandiose Fotos von den gewaltigen Gebirgsmassiven der Erde gezeigt. Wegen des Urheberrechts habe ich die Fotos nicht fotografiert.

Höhepunkt der Ausstellung ist zweifellos die monumentale Nachbildung des Matterhorns, die im 100 Meter hohen Luftraums des Gasometers schwebt. Die Dimension der Skulptur ist riesig, sie ist 17 Meter hoch, 30 Meter breit und 43 Meter tief.

Die monumentale Matterhornspitze hängt kopfüber im riesigen Raum und spiegelt sich im Fußboden wieder. Als Besucher hat man die Gelegenheit, gewissermaßen aus der Vogelperspektive auf den Gipfel der Alpen herabzublicken.

Das Matterhorn wird anhand neuester 3D-Projektionen im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten in Szene gesetzt.

Film bei youtube

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St. Petersburg

Die letzte Etappe unserer Rußland Reise war St. Petersburg.

Ein altes russisches Sprichwort besagt: „Lieber einmal mit eigenen Augen sehen, als hundertmal davon hören!“

St. Petersburg, ist als „Die Stadt der Weißen Nächte“ oder auch als „Venedig des Nordens“ bekannt. Aber – wie viele Städte werden eigentlich so bezeichnet??? (Stockholm, Brügge, Friedrichstadt, Schwerin, Stralsund und Amsterdam, um nur einige zu nennen) St. Petersburg ist mit knapp 5 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt Russlands.

Die Stadt wurde 1703 von Peter dem Großen auf Sumpfgelände nahe dem Meer gegründet, um den Anspruch Russlands auf Zugang zur Ostsee durchzusetzen. 1924 wurde sie zu Ehren von Lenin in Leningrad umbenannt. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erhielt sie nach einer Volksabstimmung 1991 wieder ihren ursprünglichen Namen.


Während unserer Stadtrundfahrt am ersten Tag machten wir beim Smolny-Kloster halt. Das Kloster wurde von Zarin Elisabeth I. als Altersruhesitz geplant. Die Zarin beauftragte bereits im Jahre 1748 ihren Hofarchitekten mit dem Bau des blau-weißen Frauenklosters, wo sie den Rest ihres Lebens als Oberin verbringen wollte. Sie war zu dem Zeitpunkt erst 39 Jahre alt.

Nach dem Tod der Zarin Elisabeth im Jahre 1762 wurden Pläne für den Glockenturm und den weiteren Innenausbau auf Eis gelegt. Die Arbeiten kamen zum Erliegen, denn die neue Zarin Katharina II. bevorzugte den Klassizismus und entließ Rastrelli. Der Barocke Stil entsprach nicht mehr dem Zeitgeschmack.

Gut 70 Jahre später im Jahre 1828, erfolge im Auftrag des Zaren Nikolaus I., unter dem Baumeister Wassili Petrowitsch Stassow der weitere Innenausbau.


Viele Busse hielten vor dem Kloster und wir bekamen nur 20 Minuten für den Aufenthalt. Alles nicht gut für Fotografen, zumal die Sonne direkt hinter dem Kloster stand, und hunderte von Leuten vor den Gebäuden entlang liefen. Dementsprechend knapp ist dann die Fotoausbeute. Ein HDR Foto ist mir einigermaßen gelungen.

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Info: Neuerung mit viel Arbeit

Mit einiger Verspätung habe ich nun auch endlich meine Website SSL verschlüssel.

Wer mich verlinkt hat kann/darf den Link jetzt ändern, wer es nicht ändert, macht auch nichts die Umleitung funktioniert.

War alles nicht so schlimm wie ich es mir vorgestellt hatte, hier im Blog klappte auch alles sofort fehlerlos, aber meine handgeschriebene Website ……

Da ist noch lange nicht alles wieder erreichbar, denn ich muss auf jeder Seite mit Fotos den Code zur Lightbox manuell ändern. Mein HTML Programm hat zwar eine Vorrichtung „Suchen-Ersetzen“, aber immer nur für die aktuell geöffnete Seite. Von daher muß ich einige tausend Seiten ändern. Bis alles fertig ist, das wird bestimmt ein Jahr dauern. :-(

Ich habe 19.105 htm Seiten auf meinem Rechner nicht alle müssen geändert werden, ich schätze ca. die Hälfte.

Angefangen hab ich mal mit den Seiten vom Urlaub in Rußland, die sind fertig, der Rest kommt jetzt so nach und nach, also nicht wundern, wenn jemand meine Website anklickt und da ist läuft was nicht richtig.


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Ludwigslust / die ehemalige Hofkirche

Dem Schloß gegenüber liegt die evangelisch-lutherische Stadtkirche, sie war ursprünglich die Hofkirche der Ludwigsluster Schloßanlage. Das Innere der Kirche wird durch 16 hölzerne Säulen – ohne tragende Funktion, gegliedert, und von einem hölzernen Tonnengewölbe überspannt.

Der Altarraum liegt zehn Stufen erhöht, zu dem auf beiden Seiten breitgeschwungene Treppen hinaufführen. Den Höhepunkt des Kirchenraums bildet ein monumentales Gemälde im Chorraum, das die Verkündigung der Hirten darstellt. Hinter dem Altargemälde, über zwei Etagen verteilt, befindet sich die Orgel, größtenteils verdeckt von dem Gemälde.

Gegenüber vom Altarbereich bildet die Loge der herzoglichen Familie an der Nordwand des Gotteshauses eine weitere Sehenswürdigkeit. Sie sticht durch ihren aufwendigen barocken Dekor hervor.

Eine Besonderheit der Ludwigsluster Kirche ist (wie auch im Schloß) die nahezu durchgängige Verwendung von bemaltem Pappmaché – dem sogenannten Ludwigsluster Carton.

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