Die Hoffnung ist der Regenbogen

Die Hoffnung ist der Regenbogen
über dem herabstürzenden Bach des Lebens.
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900)

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Die Welt nach Corona

Den folgenden Text fand ich bei „Anna-Lenas Lesestübchen“

48 – Die Welt nach Corona

Die Corona-Rückwärts-Prognose: Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise „vorbei” ist

Hinweis: Dieser Text ist frei abdruckbar mit dem Hinweis: www.horx.com und www.zukunftsinstitut.de.

Ich werde derzeit oft gefragt, wann Corona denn „vorbei sein wird”, und alles wieder zur Normalität zurückkehrt. Meine Antwort: Niemals. Es gibt historische Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändert. Wir nennen sie Bifurkationen. Oder Tiefenkrisen. Diese Zeiten sind jetzt.

Die Welt as we know it löst sich gerade auf. Aber dahinter fügt sich eine neue Welt zusammen, deren Formung wir zumindest erahnen können. Dafür möchte ich Ihnen eine Übung anbieten, mit der wir in Visionsprozessen bei Unternehmen gute Erfahrungen gemacht haben. Wir nennen sie die RE-Gnose. Im Gegensatz zur PRO-Gnose schauen wir mit dieser Technik nicht »in die Zukunft«. Sondern von der Zukunft aus ZURÜCK ins Heute. Klingt verrückt? Versuchen wir es einmal:

Die Re-Gnose: Unsere Welt im Herbst 2020

Stellen wir uns eine Situation im Herbst vor, sagen wir im September 2020. Wir sitzen in einem Straßencafe in einer Großstadt. Es ist warm, und auf der Strasse bewegen sich wieder Menschen. Bewegen sie sich anders? Ist alles so wie früher? Schmeckt der Wein, der Cocktail, der Kaffee, wieder wie früher? Wie damals vor Corona?
Oder sogar besser?
Worüber werden wir uns rückblickend wundern?

Wir werden uns wundern, dass die sozialen Verzichte, die wir leisten mussten, selten zu Vereinsamung führten. Im Gegenteil. Nach einer ersten Schockstarre führten viele von sich sogar erleichtert, dass das viele Rennen, Reden, Kommunizieren auf Multikanälen plötzlich zu einem Halt kam. Verzichte müssen nicht unbedingt Verlust bedeuten, sondern können sogar neue Möglichkeitsräume eröffnen. Das hat schon mancher erlebt, der zum Beispiel Intervallfasten probierte – und dem plötzlich das Essen wieder schmeckte. Paradoxerweise erzeugte die körperliche Distanz, die der Virus erzwang, gleichzeitig neue Nähe. Wir haben Menschen kennengelernt, die wir sonst nie kennengelernt hätten. Wir haben alte Freunde wieder häufiger kontaktiert, Bindungen verstärkt, die lose und locker geworden waren. Familien, Nachbarn, Freunde, sind näher gerückt und haben bisweilen sogar verborgene Konflikte gelöst.

Die gesellschaftliche Höflichkeit, die wir vorher zunehmend vermissten, stieg an.

Jetzt im Herbst 2020 herrscht bei Fussballspielen eine ganz andere Stimmung als im Frühjahr, als es jede Menge Massen-Wut-Pöbeleien gab. Wir wundern uns, warum das so ist.

Wir werden uns wundern, wie schnell sich plötzlich Kulturtechniken des Digitalen in der Praxis bewährten. Tele- und Videokonferenzen, gegen die sich die meisten Kollegen immer gewehrt hatten (der Business-Flieger war besser) stellten sich als durchaus praktikabel und produktiv heraus. Lehrer lernten eine Menge über Internet-Teaching. Das Homeoffice wurde für Viele zu einer Selbstverständlichkeit – einschließlich des Improvisierens und Zeit-Jonglierens, das damit verbunden ist.

Gleichzeitig erlebten scheinbar veraltete Kulturtechniken eine Renaissance. Plötzlich erwischte man nicht nur den Anrufbeantworter, wenn man anrief, sondern real vorhandene Menschen. Das Virus brachte eine neue Kultur des Langtelefonieren ohne Second Screen hervor. Auch die »messages« selbst bekamen plötzlich eine neue Bedeutung. Man kommunizierte wieder wirklich. Man ließ niemanden mehr zappeln. Man hielt niemanden mehr hin. So entstand eine neue Kultur der Erreichbarkeit. Der Verbindlichkeit.

Menschen, die vor lauter Hektik nie zur Ruhe kamen, auch junge Menschen, machten plötzlich ausgiebige Spaziergänge (ein Wort, das vorher eher ein Fremdwort war). Bücher lesen wurde plötzlich zum Kult.

Reality Shows wirkten plötzlich grottenpeinlich. Der ganze Trivia-Trash, der unendliche Seelenmüll, der durch alle Kanäle strömte. Nein, er verschwand nicht völlig. Aber er verlor rasend an Wert.
Kann sich jemand noch an den Political-Correctness-Streit erinnern? Die unendlich vielen Kulturkriege um … ja um was ging da eigentlich?

Krisen wirken vor allem dadurch, dass sie alte Phänomene auflösen, über-flüssig machen…
Zynismus, diese lässige Art, sich die Welt durch Abwertung vom Leibe zu halten, war plötzlich reichlich out.
Die Übertreibungs-Angst-Hysterie in den Medien hielt sich, nach einem kurzen ersten Ausbruch, in Grenzen.

Nebenbei erreichte auch die unendliche Flut grausamster Krimi-Serien ihren Tipping Point.

Wir werden uns wundern, dass schließlich doch schon im Sommer Medikamente gefunden wurden, die die Überlebensrate erhöhten. Dadurch wurden die Todesraten gesenkt und Corona wurde zu einem Virus, mit dem wir eben umgehen müssen – ähnlich wie die Grippe und die vielen anderen Krankheiten. Medizinischer Fortschritt half. Aber wir haben auch erfahren: Nicht so sehr die Technik, sondern die Veränderung sozialer Verhaltensformen war das Entscheidende. Dass Menschen trotz radikaler Einschränkungen solidarisch und konstruktiv bleiben konnten, gab den Ausschlag. Die human-soziale Intelligenz hat geholfen. Die vielgepriesene Künstliche Intelligenz, die ja bekanntlich alles lösen kann, hat dagegen in Sachen Corona nur begrenzt gewirkt.

Damit hat sich das Verhältnis zwischen Technologie und Kultur verschoben. Vor der Krise schien Technologie das Allheilmittel, Träger aller Utopien. Kein Mensch – oder nur noch wenige Hartgesottene – glauben heute noch an die große digitale Erlösung. Der große Technik-Hype ist vorbei. Wir richten unsere Aufmerksamkeiten wieder mehr auf die humanen Fragen: Was ist der Mensch? Was sind wir füreinander?

Wir staunen rückwärts, wieviel Humor und Mitmenschlichkeit in den Tagen des Virus tatsächlich entstanden ist.

Wir werden uns wundern, wie weit die Ökonomie schrumpfen konnte, ohne dass so etwas wie »Zusammenbruch« tatsächlich passierte, der vorher bei jeder noch so kleinen Steuererhöhung und jedem staatlichen Eingriff beschworen wurde. Obwohl es einen »schwarzen April« gab, einen tiefen Konjunktureinbruch und einen Börseneinbruch von 50 Prozent, obwohl viele Unternehmen pleitegingen, schrumpften oder in etwas völlig anderes mutierten, kam es nie zum Nullpunkt. Als wäre Wirtschaft ein atmendes Wesen, das auch dösen oder schlafen und sogar träumen kann.

Heute im Herbst, gibt es wieder eine Weltwirtschaft. Aber die Globale Just-in-Time-Produktion, mit riesigen verzweigten Wertschöpfungsketten, bei denen Millionen Einzelteile über den Planeten gekarrt werden, hat sich überlebt. Sie wird gerade demontiert und neu konfiguriert. Überall in den Produktionen und Service-Einrichtungen wachsen wieder Zwischenlager, Depots, Reserven. Ortsnahe Produktionen boomen, Netzwerke werden lokalisiert, das Handwerk erlebt eine Renaissance. Das Global-System driftet in Richtung GloKALisierung: Lokalisierung des Globalen.

Wir werden uns wundern, dass sogar die Vermögensverluste durch den Börseneinbruch nicht so schmerzen, wie es sich am Anfang anfühlte. In der neuen Welt spielt Vermögen plötzlich nicht mehr die entscheidende Rolle. Wichtiger sind gute Nachbarn und ein blühender Gemüsegarten.

Könnte es sein, dass das Virus unser Leben in eine Richtung geändert hat, in die es sich sowieso verändern wollte?

RE-Gnose: Gegenwartsbewältigung durch Zukunfts-Sprung

Warum wirkt diese Art der »Von-Vorne-Szenarios« so irritierend anders als eine klassische Prognose? Das hängt mit den spezifischen Eigenschaften unseres Zukunfts-Sinns zusammen. Wenn wir »in die Zukunft« schauen, sehen wir ja meistens nur die Gefahren und Probleme »auf uns zukommen«, die sich zu unüberwindbaren Barrieren türmen. Wie eine Lokomotive aus dem Tunnel, die uns überfährt. Diese Angst-Barriere trennt uns von der Zukunft. Deshalb sind Horror-Zukünfte immer am Einfachsten darzustellen.

Re-Gnosen bilden hingegen eine Erkenntnis-Schleife, in der wir uns selbst, unseren inneren Wandel, in die Zukunftsrechnung einbeziehen. Wir setzen uns innerlich mit der Zukunft in Verbindung, und dadurch entsteht eine Brücke zwischen Heute und Morgen. Es entsteht ein »Future Mind« – Zukunfts-Bewusstheit.

Wenn man das richtig macht, entsteht so etwas wie Zukunfts-Intelligenz. Wir sind in der Lage, nicht nur die äußeren »Events«, sondern auch die inneren Adaptionen, mit denen wir auf eine veränderte Welt reagieren, zu antizipieren.

Das fühlt sich schon ganz anders an als eine Prognose, die in ihrem apodiktischen Charakter immer etwas Totes, Steriles hat. Wir verlassen die Angststarre und geraten wieder in die Lebendigkeit, die zu jeder wahren Zukunft gehört.

Wir alle kennen das Gefühl der geglückten Angstüberwindung. Wenn wir für eine Behandlung zum Zahnarzt gehen, sind wir schon lange vorher besorgt. Wir verlieren auf dem Zahnarztstuhl die Kontrolle und das schmerzt, bevor es überhaupt wehtut. In der Antizipation dieses Gefühls steigern wir uns in Ängste hinein, die uns völlig überwältigen können. Wenn wir dann allerdings die Prozedur überstanden haben, kommt es zum Coping-Gefühl: Die Welt wirkt wieder jung und frisch und wir sind plötzlich voller Tatendrang.

Coping heißt: bewältigen. Neurobiologisch wird dabei das Angst-Adrenalin durch Dopamin ersetzt, eine Art körpereigener Zukunfts-Droge. Während uns Adrenalin zu Flucht oder Kampf anleitet (was auf dem Zahnarztstuhl nicht so richtig produktiv ist, ebenso wenig wie beim Kampf gegen Corona), öffnet Dopamin unsere Hirnsynapsen: Wir sind gespannt auf das Kommende, neugierig, vorausschauend. Wenn wir einen gesunden Dopamin-Spiegel haben, schmieden wir Pläne, haben Visionen, die uns in die vorausschauende Handlung bringen.

Erstaunlicherweise machen viele in der Corona-Krise genau diese Erfahrung. Aus einem massiven Kontrollverlust wird plötzlich ein regelrechter Rausch des Positiven. Nach einer Zeit der Fassungslosigkeit und Angst entsteht eine innere Kraft. Die Welt »endet«, aber in der Erfahrung, dass wir immer noch da sind, entsteht eine Art Neu-Sein im Inneren.

Mitten im Shut-Down der Zivilisation laufen wir durch Wälder oder Parks, oder über fast leere Plätze. Aber das ist keine Apokalypse, sondern ein Neuanfang.

So erweist sich: Wandel beginnt als verändertes Muster von Erwartungen, von Wahr-Nehmungen und Welt-Verbindungen. Dabei ist es manchmal gerade der Bruch mit den Routinen, dem Gewohnten, der unseren Zukunfts-Sinn wieder freisetzt. Die Vorstellung und Gewissheit, dass alles ganz anders sein könnte – auch im Besseren.

Vielleicht werden wir uns sogar wundern, dass Trump im November abgewählt wird. Die AFD zeigt ernsthafte Zerfransens-Erscheinungen, weil eine bösartige, spaltende Politik nicht zu einer Corona-Welt passt. In der Corona-Krise wurde deutlich, dass diejenigen, die Menschen gegeneinander aufhetzen wollen, zu echten Zukunftsfragen nichts beizutragen haben. Wenn es ernst wird, wird das Destruktive deutlich, das im Populismus wohnt.

Politik in ihrem Ur-Sinne als Formung gesellschaftlicher Verantwortlichkeiten bekam dieser Krise eine neue Glaubwürdigkeit, eine neue Legitimität. Gerade weil sie »autoritär« handeln musste, schuf Politik Vertrauen ins Gesellschaftliche. Auch die Wissenschaft hat in der Bewährungskrise eine erstaunliche Renaissance erlebt. Virologen und Epidemiologen wurden zu Medienstars, aber auch »futuristische« Philosophen, Soziologen, Psychologen, Anthropologen, die vorher eher am Rande der polarisierten Debatten standen, bekamen wieder Stimme und Gewicht.

Fake News hingegen verloren rapide an Marktwert. Auch Verschwörungstheorien wirkten plötzlich wie Ladenhüter, obwohl sie wie saures Bier angeboten wurden.

Ein Virus als Evolutionsbeschleuniger

Tiefe Krisen weisen obendrein auf ein weiteres Grundprinzip des Wandels hin: Die Trend-Gegentrend-Synthese.

Die neue Welt nach Corona – oder besser mit Corona – entsteht aus der Disruption des Megatrends Konnektivität. Politisch-ökonomisch wird dieses Phänomen auch »Globalisierung« genannt. Die Unterbrechung der Konnektivität – durch Grenzschließungen, Separationen, Abschottungen, Quarantänen – führt aber nicht zu einem Abschaffen der Verbindungen. Sondern zu einer Neuorganisation der Konnektome, die unsere Welt zusammenhalten und in die Zukunft tragen. Es kommt zu einem Phasensprung der sozio-ökonomischen Systeme.

Die kommende Welt wird Distanz wieder schätzen – und gerade dadurch Verbundenheit qualitativer gestalten. Autonomie und Abhängigkeit, Öffnung und Schließung, werden neu ausbalanciert. Dadurch kann die Welt komplexer, zugleich aber auch stabiler werden. Diese Umformung ist weitgehend ein blinder evolutionärer Prozess – weil das eine scheitert, setzt sich das Neue, überlebensfähig, durch. Das macht einen zunächst schwindelig, aber dann erweist es seinen inneren Sinn: Zukunftsfähig ist das, was die Paradoxien auf einer neuen Ebene verbindet.

Dieser Prozess der Komplexierung – nicht zu verwechseln mit Komplizierung – kann aber auch von Menschen bewusst gestaltet werden. Diejenigen, die das können, die die Sprache der kommenden Komplexität sprechen, werden die Führer von Morgen sein. Die werdenden Hoffnungsträger. Die kommenden Gretas.

„Wir werden durch Corona unsere gesamte Einstellung gegenüber dem Leben anpassen – im Sinne unserer Existenz als Lebewesen inmitten anderer Lebensformen.”

Slavo Zizek im Höhepunkt der Coronakrise Mitte März

Jede Tiefenkrise hinterlässt eine Story, ein Narrativ, das weit in die Zukunft weist. Eine der stärksten Visionen, die das Coronavirus hinterlässt, sind die musizierenden Italiener auf den Balkonen. Die zweite Vision senden uns die Satellitenbilder, die plötzlich die Industriegebiete Chinas und Italiens frei von Smog zeigen. 2020 wird der CO&sub2;-Ausstoss der Menschheit zum ersten Mal fallen. Diese Tatsache wird etwas mit uns machen.

Wenn das Virus so etwas kann – können wir das womöglich auch? Vielleicht war der Virus nur ein Sendbote aus der Zukunft. Seine drastische Botschaft lautet: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden. Sie rast zu sehr in eine bestimmte Richtung, in der es keine Zukunft gibt.

Aber sie kann sich neu erfinden.
System reset.
Cool down!
Musik auf den Balkonen!
So geht Zukunft.


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Kunst- und Heidegarten

Karl-Erich Böttcher hat diesen privaten Garten in Lauheide gestaltet, und gerade jetzt wo die Heide blüht ist der Garten eine Augenweide.

Und während andere Menschen Schrott entsorgen, gestaltet er Entsorgtes zu neuen Kunstwerken.

Gestern waren wir mal wieder im Kunst- und Heidegarten und ich habe auch ein paar Fotos mitgebracht, und weil die Heide so schön blühte mehr von der Heide als von der Kunst. Denn die habe ich auf meiner Webseite schon mal gezeigt.

Website des Gartens

Es gibt auch einen Film von dem Garten

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Noch ein paar Bearbeitungen

Es ist nicht schwer solche Bearbeitungen zu erstellen, das macht im Grunde das Programm alleine. Es werden einfach nur zwei Bilder ausgesucht, ein Foto und eins welches als Stil über das Foto gelegt wird.

Allerdings kann es passieren, dass ein Stil für ein Foto super paßt, aber beim nächsten Foto keinen guten Effekt hervorbringt.

Zum Testen habe ich noch weitere Bearbeitungen mit der Christrose (letzter Eintrag) gemacht.

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Das erste gefällt mir besonders gut, sieht wie emailliert aus.


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Suchtgefährdet

Letzten Herbst bekam ich von einer Bekannten einen Link zu einer Seite, wo ich online Fotos bearbeiten kann.

Wegen Krankenhaus etc. kam ich nicht dazu das auszuprobieren, aber jetzt habe ich es versucht, und es macht nicht nur Spaß, es macht süchtig.

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Die Christrose aus dem Kreislehrgarten (letzter Beitrag) mußte da als erstes mal herhalten.

Und ich fand die Ergebnisse echt cool.

Das erste Bild gefällt mir sehr gut, so ist es entstanden


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Verspätet

Vor ungefähr 3 Wochen war ich (endlich) mal wieder mit meiner Kamera unterwegs. 3 Monate hatte ich sie nicht mehr in der Hand gehabt.

Und wohin führte mich mein erster Weg? Jetzt zu dieser Jahreszeit natürlich in den Kreislehrgarten.

Dann bekam ich aber eine Erkältung, die es in sich hatte, so daß ich nicht dazu kam die Fotos zu verkleinern und hier einzustellen.

Aber jetzt ….

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Lesejahr 2020

Es gibt wieder jede Menge Neuerscheinungen im Jahr 2020 auf die ich mich freue.

Das sind nur die Autoren die ich kenne und von denen ich schon mal etwas gelesen habe, es gibt natürlich noch wesentlich mehr Neuerscheinungen.

Sobald ich von weiteren Neuerscheinungen erfahre werde ich die Liste im Laufe des Jahres ergänzen, und auch eintragen welche Bücher ich gelesen habe

Rotes Sternchen * bedeutet – werde ich auf jeden Fall lesen!

Gelb markiertes rotes Sternchen * bedeutet – habe ich gelesen.


01.01.2020 – Anke Petersen – „Hotel Inselblick – Stürmische See“
Amrum-Saga #3

* 24.01.2020 – Jens Henrik Jensen – „Oxen – Lupus“
Niels-Oxen-Reihe Band 4

29.01.2020 – Michael Tsokos – „Abgefackelt“
Paul Herzfeld #2

* 31.01.2020 – Leo Born – „Blutige Gnade“
Mara Billinsky #4

03.02.2020 – Arne Dahl – „Vier durch vier“
Berger und Blom #4

17.02.2020 – Mary Higgins Clark – „Denn du gehörst mir“
Laurie Moran #6

17.02.2020 – Sharon Bolton – „Das Gift des Bösen“
Florence Lovelady #2

20.02.2020 – Klaus Peter Wolf – „OstfriesenHÖLLE“
Ann Kathrin Klaasen Reihe Band 14

28.02.2020 – Corina Bomann – „Sophias Hoffnung“
Farben der Schönheit #1

09.03.2020 – Horst Eckert – „Im Namen der Lüge“
Melia-Khalid-Reihe #1

13.04.2010 Martha Grimes – „Inspektor Jury und die Tote am Strand
Inspektor Jury #25

* 27.04.2020 – Yrsa Sigurdardóttir – „Abgrund“
Huldar und Freyja #4

* 30.04.2020 – Eva Almstädt – „Ostseegruft“
Pia Korittki #15

* 20.05.2020 – Katharina Peters – !Bornholmer Schatten“
Sara Pirohl #1

29.05.2020 – Camilla Läckberg – „Wings of Silver“
Golden Cage #2

29.05.2020 – Corina Bomann – „Sophias Träume“
Farben der Schönheit #2

* 16.06.2020 – Karen Sander – „Hüte dich vorm bösen Wolf“
Stadler & Montario #5

16.06.2020 – Andreas Winkelmann – „Der Fahrer“
Kerner und Oswald #3

18.06.2020 – Klaus-Peter Wolf – „Rupert undercover – Ostfriesische Mission“
Rupert-Reihe #1

* 26.06.2020 – Nele Neuhaus – „Zeiten des Sturms“
SheridanGrant #3

01.07.2020 – Gabriella Engelmann – „Zauberblütenzeit“
Im Alten Land #3

29.07.2020 – Andreas Franz / Daniel Holbe – „Der Flüsterer“
Julia Durant #20

29.07.2020 – Linda Castillo – Quälender Hass
Kate Burkholder #11

* 31.07.2020 – Chris Carter – „Bluthölle“
Hunter und Garcia #11

17.08.2020 – J.D. Robb – So tödlich wie die Liebe
Eve Dallas #39

* 21.09.2020 – Andreas Gruber – „Die Knochennadel“
Peter Hogart #3

27.11.2020 – Corina Bomann – „Sophias Triumph“
Farben der Schönheit #3

* 21.12.2020 – Leo Born – „Vergessene Gräber“
Mara Billinsky #5 »


Rückblick:
Neuerscheinungen 2019, und was ich davon gelesen habe.


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Juchhuuuuu!

Es wird alles immer besser. Seit Donnerstag habe ich meine Gehhilfen weg gestellt, weit weg, ich brauche sie nicht mehr.
Im Haus ging ich ja schon länger ohne die Stützen, aber draußen sollte ich 3 Monate mit den Gehhilfen gehen, damit ich einen geraden Gang wieder bekomme. Und da ich nicht „watscheln“ wollte, habe ich mich auch daran gehalten.

Ganz die „Alte“ bin ich noch nicht wieder, aber es wird täglich besser. Wegen des gereizten Nervs habe ich nach wie vor Probleme, ich hoffe, daß da die Physiotherapie weiterhin hilft.

Auto fahren kann ich auch wieder, ging ja im letzten Jahr nicht mehr, ich konnte nicht kuppeln. So verzeichne ich täglich kleine neue Erfolge. Während ich am Anfang die Treppe nur im Trippelschritt gehen konnte (beide Füße auf einer Stufe) kann ich jetzt beim runtergehen bereits wieder normal gehen. Gestern hab ich sogar die Treppe ohne Geländer geschafft.

Nur meine Zeit am Rechner und im Internet, die ist immer noch minimiert, da fehlt mir die Lust, evtl. liegt es auch daran, dass ich seit Monaten meinen Fotoapparat nicht mehr in der Hand hatte, und keine neuen Fotos habe. Das wird dann hoffentlich in nächster Zeit besser, wenn es wieder Fotomotive (Frühlingsmotive) gibt.


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Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben …….

Es ist nicht wenig Zeit,
die wir haben,
sondern es ist viel Zeit,
die wir nicht nützen.
Lucius Annaeus Seneca
(etwa im Jahre 1 v. Chr. – 65 n. Chr.)

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Winternacht

Nicht ein Flügelschlag ging durch die Welt,
Still und blendend lag der weiße Schnee,
Nicht ein Wölklein hing am Sternenzelt,
Keine Welle schlug im starren See.

Aus der Tiefe stieg der Seebaum auf,
Bis sein Wipfel in dem Eis gefror;
An den Ästen klomm die Nix herauf,
schaute durch das grüne Eis empor.

Auf dem dünnen Glase stand ich da,
Das die schwarze Tiefe von mir schied;
Dicht ich unter meinen Füßen sah
Ihre weiße Schönheit Glied um Glied.

Mit ersticktem Jammer tastet‘ sie
An der harten Decke her und hin –
Ich vergeß das dunkle Antlitz nie,
Immer, immer liegt es mir im Sinn!

Gottfried Keller
* 19. Juli 1819 in Zürich
† 15. Juli 1890 in Zürich

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