aFarm

Seit dem 1. September hat der Künstler Wilm Weppelmann seine künstlerische Arbeit für 30 Tage (und Nächte) komplett auf den Aasee verlegt. Dem Gemüsegarten wurde ein kleines Holzhäuschen beigefügt, welches Wilm Weppelmann in dieser Zeit bewohnt.

Der diesjährige Titel des Projektes aFarm lautet „Was ich brauche!“ Wilm Weppelmann beschäftigt sich dabei mit den existenziellen menschlichen Grundbedürfnissen.

Daher reduziert er für den Aufenthalt das was er braucht auf ein Minimum, er wird sich von dem Gemüse seiner Insel und dem wenigen Mitgebrachtem ernähren. Eine Komposttoilette und eine Wasseraufbereitungsanlage mit Aktivkohlefilter stehen ihm zur Verfügung, mehr nicht.

Dreimal täglich ertönt der „Stadtausruf“ von Wilm Weppelmann über dem Aasee, den man später auf der Webseite des Projektes nachlesen kann.

~~ Bitte Vorschaubilder anklicken ~~

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Auf der Gemüseinsel wird es wohnlich.

Wilm Weppelmann ist auf den Aasee gezogen, Bericht der MZ

Drone filmt die Gemüseinsel

afarm bei Facebook

„Ich brauche einen Krug Wein und einen Gedichtband,
zum Essen einen halben Laib Brot,
und dann werden wir, Du und ich,
an einsamen Ort mehr Reichtum besitzen als ein Sultan.“
Omar Khayyām (um 1048-1128)

„Was ich brauche“, Auflistung was Wilm Weppelmann für den Aufenthalt auf der Gemüseinsel mitgenommen hat, zum Beispiel hier die Lebensmittel.


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12 Antworten zu aFarm

  1. ute42 sagt:

    Gibts denn Fische im Aasee? Da hat er ja dann eine Beilage zu seinem Gemüse.

    • Agnes sagt:

      Es sitzen häufig Angler an den Ufern, von daher wird es Fische geben.
      Aber das gehört nicht zum Projekt, Wim Weppelmann hat seine Ernährung ohne Angeln geplant.

  2. do sagt:

    Das ist ja ein sehr interessantes und spannendes Projekt. Hoffentlich ist dem Herrn Weppelmann das Wetter gewogen. Ich drücke auf jeden Fall die Daumen.
    Herzlich, do

    • Agnes sagt:

      Wenn es noch mal so ein Unwetter gäbe wie Ende Juli, würde er das Projekt wohl abbrechen müssen.
      Ich finde es auch recht interessant.

  3. Werner sagt:

    Sehr schön was dieser Herr Weppelmann macht, aber ändern wird er damit überhaupt nichts. Zumal sein Projekt nur rund um den besagten See bekannt ist und das noch nicht mal bei allen nehme ich an.
    Seine Stadtrufe, werden auch nichts ändern, da müsste es was ganz anderes geben. Z.B. ein Schulterschluss mit den Künstlervereinigungen und jeder Künstler müsste das am gleichen Tag mit irgend einem Projekt kund tun. Das würde Aufmerksamkeit erregen, aber bestimmt nicht diese Einzelaktion. :nein: :nein:

    Gruß Werner

    • Agnes sagt:

      Wie bekannt das Projekt ist weiß ich nicht, aber da die Medien schon häufiger darüber berichtet haben, denke ich schon dass man es im Münsterland auf jeden Fall kennt.
      Über dieses Projekt wird täglich in dem Blog berichtet und auch auf Facebook, so dass schon eine große Zahl an Menschen erreicht wird.
      Dazu berichten Fernsehen und die ortsansässigen Tageszeitungen im Münsterland, also ein lokales Projekt ist es sicher nicht.
      Wie viele Menschen er definitiv erreicht weiß ich natürlich nicht, aber das kann man bei jeder Aktion in Frage stellen, egal wir groß sie aufgezogen wird.

  4. Edith T. sagt:

    Ich habe mir durchgelesen, was Herr Weppelmann mit auf seine kleine Insel nimmt.
    Lustig finde ich die 8,6 Blätter Toilettenpapier pro Tag. Wie hat er denn das errechnet? Und vor allem: wie teilt man 1 Blatt in 6 Stücke? :zwinker:
    Mir gefällt das Projekt weil es aufzeigt, mit wie wenig wir auskommen könnten, wenn wir es müssten.
    Und ich wünsche Herrn Weppelmann, dass er mit seiner Aktion so manchen von uns zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten bringt.
    LG
    Edith

    • Agnes sagt:

      Die Webseite ist sehr informativ finde ich.
      Ich fand auch die Aufstellung dessen was er mit genommen hat interessant, auch die Lebensmittel, das mußte er gut durchdenken und planen.
      Mir gefällt das Projekt auch, und seine Aktivitäten, und ich bin da ganz Deiner Meinung, dass sicher viele Menschen ein wenig nachdenklich werden.
      Und es gab und gibt ja viele weitere Veranstaltungen die sich mit dem Thema „Welthungerhilfe“ auseinanderstezen.
      Ich denke er bewegt schon was mit seiner aFarm.

  5. uli b sagt:

    …vielleicht schaffe ich es auch noch den in diesem monat live zu sehen ;-) …auf jeden fall ein interessantes projekt

    …gruß uli

  6. Franka sagt:

    Das klingt nach einem interessanten Minimalismus-Projekt. Danke für den Link; ich werde das mal weiter verfolgen.
    LG, ‚Franka‘

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