Eine Buche erzählt

In Münster im Hofgarten, hinter dem Schloß, steht eine ca. 230 Jahre alte Blutbuche, die einstmals sehr schön gewesen ist.

Leider stirbt sie jetzt. Das Schild bei der Buche, hat mir so gut gefallen, das ich es Euch hier, in Verbindung mit einigen Photos von der Buche, zeigen möchte.

Es hat mich nachdenklich gemacht, und mit einer gewissen Ehrfurcht vor diesem alten Baum erfüllt.

Ich sehe Bäume nach solchen Gedanken mit ganz anderen Augen.

Ich hoffe Ihr könnt die Gedanken der Buche, die auf dem Schild zu sehen sind lesen, sonst müßte ich den Text halt abschreiben.

zum Vergrößern anklicken

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September 2009

September 2009

Sehr lustig fand ich das Eichhörnchen, welches offensichtlich dort eine Wohnung gefunden hat.

2009_09_11-collage-eichhoernchen

Ein Jahr später war ich noch mal mit der Kamera dort

November 2010

November 2010

Und zum heutigen Stand der Buche werde ich bald etwas berichten, denn ich war jetzt wieder dort.


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8 Antworten zu Eine Buche erzählt

  1. Edith T. sagt:

    Den Text kann man gut lesen, liebe Agnes.
    Und dass Bäume etwas ganz Besonderes sind, das steht sicherlich außer Frage.
    Alte Bäume faszinieren mich auf eine ganz besondere Weise. Ich empfinde sie als Respekt einflößend, ehrwürdig und mächtig.
    Die Eichhörnchen-Fotos finde ich besonders schön, zeigen sie doch, dass auch ein sterbender Baum zumindest noch gut ist als Fitness-Gerät ;-)
    Liebe Grüße,
    Edith

    • Agnes sagt:

      Ich mag zwar lebende Bäume mit vielen Blättern (die im Herbst auch noch bunt werden) lieber, aber wie ich von meinem Baumfreund weiß, bieten gerade sterbende Bäume vielen Tieren Nahrung, Brutraum und Winterquartier.
      Bei der Nabu las ich folgendes zu sterbenden Bäumen: „Überall sprießen Pilze, holzfressende Insekten stürzen sich auf den Baum, diese wiederum sind Leckerbissen für Vögel oder den Ameisenkäfer, Mauerbienen besiedeln die alten Bohrlöcher von Bockkäfern, im Mulm entwickeln sich Prachtkäfer.“
      Das Eichhörnchen gefiel mir auch sehr.

  2. Der Text berührt mich sehr, zumal ich grundsätzlich eine tiefe Verbindung zu den Bäumen empfinde. Es war sehr klug von den Verantwortlichen des Hofgartens, die Worte in der Ich-Form dieser Buche zu schreiben. Dies baut sofort eine Beziehung zu diesem Baum auf und macht nachdenklich!
    Ein Gruß an Dich, liebe Agnes, von Helga

    Ach ja … und die gelungenen Fotos des Eichhörnchens möchte ich auch noch erwähnen: Ich mag diese kleinen flinken Gesellen so sehr!

    • Agnes sagt:

      Dieses in der Ich-Form geschriebene Schild gefiel mir auch sehr, leider ist es jetzt nicht mehr da, ich werde noch einen aktuellen Beitrag zu dem Baum zeigen.

  3. Ingrid sagt:

    Am liebsten hätte man ja, dass Bäume ewig leben, aber auch sie sind Lebewesen, die mal sterben müssen. Es imponiert allerdings immer wieder, wie alt sie sind und erst Recht, wenn man überlegt, was sie alles ‚erlebt‘ haben. Tröstlich finde ich die Worte (die man sehr gut lesen kann), die einem klar machen, dass dies der Kreislauf der Natur ist.
    LG, Ingrid

    • Agnes sagt:

      Buchen werden ja nicht so alt wie z. B. Eichen. Diese Buche hat mit 230 Jahren schon ein gutes Alter erreicht, und ich fand dieses Schild so wunderbar, regt es doch zum Nachdenken an, auch für Leute die vielleicht keine Baum-Freunde sind.

  4. do sagt:

    Schön, wie die Buche zu uns spricht, von ihrem Leben erzählt, aber auch von ihrem Sterben.
    Herzlich, do

    • Agnes sagt:

      Ich komme mir dann immer so klein vor wenn ich so etwas lese und darüber nachdenke was sich am Stamm dieser Buche alles schon ereignet hat.

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