In Petersburg ist alles Gold was glänzt

Die Eremitage in St. Petersburg

Der ehemalige Winterpalast der Zaren ist heute eines der ältesten, berühmtesten und größten Kunstmuseen der Welt, die „Eremitage“. Sie liegt am südlichen Newa-Ufer gegenüber der Peter-Paul-Festung, das Museum ist in fünf historischen Palästen untergebracht. Jährlich besuchen über 3,5 Millionen Gäste dieses bedeutende Museum.

Im gesamten Eremitage-Museum befinden sich über 3 Millionen Ausstellungsstücke, in insgesamt 400 prachtvollen Räumen. Rund 65.000 Ausstellungsobjekte sind dauerhaft ausgestellt, hinzu kommen regelmäßige Sonderausstellungen. Zum Vergleich, wer schon mal im Louvre in Paris war, dort werden rund 35.000 Kunstwerke dauerhaft ausgestellt.

Logisch kann man als Besucher nur einen Minimalanteil der gesamten Pracht sehen. Wir mußten uns auf die getroffene Auswahl unserer durchaus versierten Führerin verlassen, die uns gezielt eine kleine Auswahl aus der großen Pracht zeigte.

Wir konnten nur staunen.
Die Jordan Treppe, die Galatreppe des Winterpalasts, die Prunkräume der Zaren mit außergewähnlichen Parkettböden sowie die mit vergoldetem Stuck verzierten Wände und Decken. Jeder Saal ist ein Kunstwerk in prunkvollem Gold, mit riesigen Deckengemälden und kunstvollem Mobiliar geschmückt.

„In Petersburg ist alles Gold was glänzt“ sagte unsere Fremdeführerin, und es glänzte so viel in der Eremitage. … mehr

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12 Responses to In Petersburg ist alles Gold was glänzt

  1. do sagt:

    Die Eindrücke waren bestimmt überwältigend und werden dir in Erinnerung bleiben. Dass in den Räumlichkeiten fotografiert werden darf, erstaunt mich. Oder sind die Lichtverhältnisse so gut, dass kein Blitzlichtgewitter entsteht? Schön jedenfalls, dass du uns an eurem Rundgang teilhaben lässt.
    Herzlich, do

    • Agnes sagt:

      Wir durften fotografieren, auch im Katharinenpalast war es erlaubt, allerdings ohne Stativ und ohne Blitzlicht.
      Nur im Bernsteinzimmer durfte nicht fotografiert werden.
      Es war nur schwierig bei den Menschenmassen zu fotografieren, außerdem mußte ich immer aufpassend dass ich unsere Gruppe nicht verliere.

  2. Anna-Lena sagt:

    Das sieht schon nach ganz viel Luxus und auch edel aus, aber heute denke ich auch anders über solchen Prunk, auch wenn vieles aus früheren Zeiten stammt und sicher erhaltenswert ist.

    Einen lieben Gruß und nur das Beste für 2019.
    Herzlich,
    Anna-Lena

    • Agnes sagt:

      Wie auch in anderen Schlössern und Palästen war der Prunk hier schon überwältigend. Wie uns die Fremdenführerin sagte sei aber nirgendwo in anderen Schlössern so viel Gold verarbeitet worden wie in den Palästen in St. Petersburg.

  3. pETRA sagt:

    Goldene Zeiten waren das, doch ich denke Prunk und Verschwendung gibt es auch heute noch, nur anders ;-)
    Sehr schön Deine Doku und ich staune ebenfalls, dass man dort ungehindert fotografieren darf.
    Liebe Grüße
    Petra

    • Agnes sagt:

      Fotografieren, war sowohl in der Eremitage wie auch im Katharinenpalast erlaubt, allerdings ohne Stativ und ohne Blitzlicht.
      Nur im Bernsteinzimmer durfte nicht fotografiert werden, das wurde sehr streng beobachtet.
      Der Besuch der Eremitage war schon beeindruckend, nur für meine Begriffe war es halt viel zu voll.

  4. uli b sagt:

    …das glänzt ja mächtig. Ob ich da noch mal hinkomme?? Spannend wäre es.

    …gruß uli

    • Agnes sagt:

      St. Petersburg ist sicher lohnenswert, nur so überlaufen.
      Die Kreuzfahrtschiffe, die gleich tausende von Passagieren mitbringen tragen sehr dazu bei, dass die Stadt und vor allem die Highlights der Stadt dann mehr als voll und überlaufen sind.
      Als wir da waren, waren gerade zwei große Kreuzfahrtschiffe im Hafen, das bedeutet an die 10.000 Besucher alleine von dort. Da fiel unser kleines Flußkreuzfahrtschiff mit gut 100 Passagieren nicht sonderlich auf.
      Aber in den Sommerferien sind auch viele Russen unterwegs, und wir hatten traumhaftes Wetter. Alles zusammen bedeutet halt „Fülle“.
      Am besten zu besichtigen ist St. Petersburg sicher im Winter, aber bei den Temperaturen?
      Im Moment sind es dort -5°, für Russen gar nicht mal so kalt, aber für uns schon sehr ungewohnt.

  5. Pat sagt:

    Da möchte ich auch unbedingt mal hin. Leider wird das wohl noch ein wenig dauern. Aber Deine Fotos geben schon mal einen tollen Eindruck. Da kann ich mich dann vorfreuen.
    LG Pat

    • Agnes sagt:

      St. Petersburg ist eine traumhaft schöne Stadt, nur nicht im Sommer. Hab das bei den vorigen Kommentaren schon erklärt.
      Die Stadt ist einfach zu voll im Sommer. Besonders dann wenn auch noch die Riesenkreuzfahrtschiffe mit je ein paar tausend Passagieren anlegt. Das wird dann einfach zu viel für diese Stadt. Ich denke für jede Stadt. Venedig leidet ja auch enorm unter den vielen Kreuzfahrtschiffen.

  6. Helga/Rheinland sagt:

    Liebe Agnes,
    die Besichtigung dieser Kunstausstellung wäre mein Traum!

    Aber das Gold von Petersburg betrachte ich mit sehr gemischten Gefühlen:
    Prunkt und Reichtum für die Zaren, aber bitterste Armut für die Bevölkerung!

    Liebe Grüße von Helga

    • Agnes sagt:

      Der Winterpalast (Eremitage) war äußerst sehenswert.
      Leider war es so voll in allen Räumen, dass wir das gar nicht genießen konnten.
      Dazu kam, dass wir ständig nach unserer Führerin Ausschau halten mußten, wenn man die verloren hatte, bestand keine Chance die Gruppe wieder zu finden, dann konnte man nur noch versuchen alleine den Ausgang zu finden.
      Am Ende der Führung hatten wir knapp die halbe Gruppe verloren.

      Dass der Prunk auf dem Rücken Bevölkerung zusammen getragen wurde ist schon beschämend, aber auch heute noch wird das in etwas anderer Form so gehandhabt. Gelder die wir hier spenden kommen leider auch nicht immer bei den Bedürftigen an.

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