Der Blitzstrahl

Der Blitzstrahl

Ein Bischof stand an einem gewittrigen Tag in seiner Kathedrale. Da kam eine Heidin, trat vor ihn und sprach: „Ich bin keine Christin. Gibt es für mich eine Rettung vor dem Feuer der Hölle?“

Der Bischof sah die Frau an und antwortete, indem er sprach: „Nein, Rettung gibt es nur für die, welche mit dem Wasser und durch den Geist getauft sind.“

Im Augenblick, da er dies sprach, fuhr ein Blitzstrahl vom Himmel hernieder, gefolgt von einem fürchterlichen Donner, schlug in die Kathedrale ein und entfachte eine Feuersbrunst.

Die Menschen aus der Stadt kamen gelaufen, und retteten die Frau; doch den Bischof verzehrten die Flammen.

Khalil Gibran
* 6. Januar 1883 in Bischarri, Libanon;
† 10. April 1931 in New York City


Zur Information:

Nicht wundern, wenn Ihr ein paar Tage nichts von mir hört, ich bin zur Zeit ohne Rechner, da ich eine neue (größere) Festplatte bekomme.
Ich habe offensichtlich zu viel photographiert, :photo: der Platz auf meiner Platte wurde langsam eng.


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10 Antworten zu Der Blitzstrahl

  1. takinu sagt:

    Viel Erfolg beim upgrate.
    LG

    • Agnes sagt:

      Danke, das hat alles bestens geklappt, ich traue mich nur nicht daran eine Festplatte in den Rechner zu bauen, das lasse ich dann lieber machen.

  2. Werner sagt:

    Festplatte voll? Da solltest du aber mal über externe Festpatten und doppelte Datensicherung nachdenken. Denk mal an die vielen Fotos, was ist wenn die Festplatte kaputt geht? Deine Daten sind weg und das für immer. Ich z.B. habe 4 externe Festplatten a. 1 Terrabyte und fahre diese mit einer automatischen Datensicherung und zwar werden dort die Daten gespiegelt. Es gibt also immer 2 Platten mit den selben Daten. Da kann eine auch schon mal sterben, eine neue Platte gekauft, eingeschoben und das Datensicherungsprogram schreibt sofort die Spiegelung auf die neue Platte.
    Allerdings sollte man darauf achten, das man Platten mit dem gleichen Fassungsvermögen nimmt. So bin ich sicher das mir nichts verloren geht. Es liegt auch eine Sicherung von meinem Windows und PC-Konfiguration darauf, so kann ich mein System immer wieder herstellen wie es war, wenn es mal defekt ist. Auch das mit allen Programmen und Einstellungen. Eine Widerherstellung dauert bei mir knapp 20 Minuten.
    Gruß Werner

    • Agnes sagt:

      Aber Werner!!!
      Erstens ging es nicht um Datensicherung, sondern um den Platz auf der Festplatte im Rechner, die Festplatte war ziemlich voll, und da ich immer viel photographiere war abzusehen wann der Platz nicht mehr reicht.

      Und was Datensicherung angeht, sag mal Du kennst mich schon so lange, da weißt Du doch, dass ich immer schon sehr vorsichtig war und immer alles gesichert habe.
      Ganz früher mit den großen Disketten, die so weiß und schlabberig waren, ich glaube 3,5 Zoll hießen die.
      Später sicherte ich mit den kleineren Disketten, dann bekam ich einen Brenner und sicherte auf CDs.
      Irgendwann (vor 10 Jahren oder so) hab ich eine zweite Festplatte zum Spiegeln im Rechner gehabt, und aus diversen Gründen habe ich beim Kauf dieses Rechners (vor 2 1/2 Jahren) nur noch eine Festplatte genommen, und mir externe Festplatten zum Sichern dazu genommen. Eine für die Daten, eine für die Photos.

      Also Sicherung hat nach wie vor höchste Priorität bei mir.

      Jetzt hab ich im Rechner wieder viel Speicherplatz, kann also demnächst wieder wandern, Rad fahren sowie reisen und photographieren.

      :photo: :computer:

  3. do sagt:

    Eine schöne Geschichte :ja:
    Herzlich, do

    • Agnes sagt:

      Schön Do, dass Du auch etwas zu der Geschichte schreibst.
      Mir gefiel sie auch, und ich finde es schade, dass niemand etwas dazu geschrieben hat.

  4. Georg sagt:

    Bei der Geschichte musste ich doch schmunzeln; zeigt sie doch, dass nicht immer derjenige Recht behält, der sich getreu seiner Religion oder Ideologie verhält, aber dabei seinen Mitmenschen keine Liebe, Barmherzigkeit und Verständnis entgegen bringt.

    LG, Georg

    • Agnes sagt:

      Mir gefällt die Geschichte auch sehr gut, aber bei meinen Lesern scheint sie nicht besonders großen Gefallen ausgelöst haben.
      Danke, dass Du Dich dazu geäußert hast.

      • Georg sagt:

        Sagen wir’s mal so. Es fällt vielen nicht leicht zu Glaubensthemen öffentlich Stellung zu beziehen. Deswegen würde ich die geringe Zahl der Kommentare nicht überbewerten. Die stille Zustimmung dürfte weit größer sein.

        LG, Georg

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