Stiftsruine

Die Kleine Marienkirche ist die denkmalgeschützte Ruine der ehemaligen Stiftskirche St. Marien in Lippstadt.

Das ehemalige Augustiner-Nonnenkloster wurde 1207 in einer päpstlichen Bestätigung erstmals erwähnt. Die Kirche war Gotteshaus sowohl dem Kloster als auch dem späteren Damenstift. Sie war auch Pfarrkirche der lippischen Edelherren.

Der Bau wurde gegen 1240 mit dem doppelgeschossigen Nonnenchor begonnen. Gemäß dem Zisterziensischen Geist bestimmten einfache und klare Formen die Vorgehensweise. Das Langhaus ist dreieinhalb Joche lang, die Seitenschiffe haben halbe Mittelschiffbreite. Über den östlichen Jochen standen die Türme. Ab etwa 1281 begann der Umbau zur Hallenkirche Die Fenster wurden als frühgotische Maßwerkfenster angelegt. Um etwa 1300 wurde der frühgotische Chor fertiggestellt. Der Emporenaltar wurde 1254 geweiht.

Die Kirche wurde 1831 wegen Baufälligkeit geschlossen. König Friedrich Wilhelm IV. verfügte 1855 die Erhaltung der Ruine. Der Bau gehört zu den bedeutenden frühgotischen Baudenkmälern in Westfalen. Von der aus Sandstein gebauten Kirche sind der Altar und einige Grabsteine erhalten. Bestandteile der Kirchenruine sind im Lapidarium in Lippstadt ausgestellt.

Quelle: Wikipedia


Leider ist die Ruine in keinem guten Zustand, man kann sie nur noch von außen ansehen, Stahlstützen und Verstrebungen sichern die Ruine. Sie ist aus Sicherheitsgründen mit Gittern abgesperrt, was das Fotografieren erschwert.

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17 Antworten zu Stiftsruine

  1. Werner sagt:

    Gerne schaue ich mir Ruinen an, ob Kirchen, Klöster, Schlösser oder Burgen, aber mehr interessieren mich solche Gebäude wenn sie noch intakt sind. Hier im Süden stehen wirklich noch viele Bauwerke im Stil der Gotik. Ein paar Beispiele findest du hier :
    http://kulturreise-ideen.de/architektur/gotik/Tour-gotischer-kirchenbau-in-sueddeutschland.html . Diese Kirchen und Münster habe ich alle schon besucht. Oft sind wir nach Frankreich gefahren, da stehen noch mehr solcher Bauwerke, was kein Wunder ist, den die Gotik kommt aus Frankreich.

    Gruß Werner

    • Agnes sagt:

      Ich hatte mir von dieser Ruine in Lippstadt mehr versprochen, dadurch, dass sie überall mit Stahlstreben gesichert war, außerdem ein Bauzaun das Blickfeld störten, Betreten war eh verboten, war das fotografisch nicht so der Hit.
      Aber wir waren hatten ein anderes Ziel an dem Tag, und hatten auf dem Rückweg einen Stopp in Lippstadt eingeplant, weil ich über diese Ruine halt gelesen hatte.

  2. ute42 sagt:

    Schade, dass man so ein Bauwerk so weit verfallen ließ. Aber wenigstens die Reste werden jetzt erhalten.

    • Agnes sagt:

      Sie ist ja wohl schon ziemlich lange eine Ruine, und dann sollte man sie auch nicht wieder aufbauen finde ich.
      Mich hat das in Wismar sehr geärgert, wie ich dort gesehen habe, dass man die Ruinen der Georgenkirche wieder fertig gestellt hat.
      Die Ruine hatte kein Dache mehr, das sah alles sehr marode und kaputt aus, und das hat man alles wieder errichtet.
      Erhalten ja, aber ich finde es gibt auch Grenzen. Andere Gebäude müßten dringend saniert werden, und da fehlt das Geld.

  3. Kerstin sagt:

    Eine fotogene Runine :-) Besonders das Foto mit den roten Blättern vor der Ruine finde ich toll – Wirkt wie ein Colorkey!

    LG, Kerstin

    • Agnes sagt:

      Das Laub war auch das einzige was an dieser Ruine schön war, ich hatte mir mehr davon versprochen.
      Wie ich oben schon bei Werner schrieb:

      Ich hatte mir von dieser Ruine in Lippstadt mehr versprochen, dadurch, dass sie überall mit Stahlstreben gesichert war, außerdem ein Bauzaun das Blickfeld störten, Betreten war eh verboten, war das fotografisch nicht so der Hit.
      Aber wir waren hatten ein anderes Ziel an dem Tag, und hatten auf dem Rückweg einen Stopp in Lippstadt eingeplant, weil ich über diese Ruine halt gelesen hatte.

  4. Gerd sagt:

    Schade das wir für den Erhalt solcher Bauwerke kaum Mittel aufbringen und es lieber in Flughäfen stecken die nie in Betrieb gehen, oder ähnlich Dinge. Sehr schade und so wie es ausschaut werden wohl auch bald die letzten Mauern einstürzen. :nein:

    LG, Gerd

    • Agnes sagt:

      Das stimmt, da werden Gelder für sinnlose Dinge ausgegeben, und für anderes hat man wieder kein Geld.
      Aber was ist sinnlos und was nicht, darüber kann man sicher streiten.
      Und wenn ich an die Georgenkirche in Wismar denke, die war derart lädiert, und die hat man komplett wieder hergerichtet, hat nur 40 Millionen Euro gekostet.
      Dabei wird sie jetzt nicht mal als Kirche genutzt, sie ist eine Kulturkirche.
      Mir gefällt sie jedenfalls nicht, so wie jetzt aussieht.
      Aber — Geschmackssache eben.

  5. Rolf sagt:

    Ach Agnes, jetzt habt ihr ja nicht nur wunderschöne Burgen und Schlösser in Westfalen sondern auch noch fotogene Ruinen?
    Aber irgendwie sieht die gar nicht wie eine Ruine aus, irgendwie mehr wie ein gepflegtes Denkmal ;-)
    Tschüssi
    Rolf

    • Agnes sagt:

      Na klar haben wir auch Ruinen!
      Diese gefiel mir allerdings nicht, ich hatte mehr davon erwartet.
      Die vielen Streben und Stützen sehen nicht gut im Bild aus, und ich hatte gehofft in den ehemaligen Kirchenraum gehen zu können, um von innen nach außen zu fotografieren.
      War ein bißchen enttäuschend für mich.

  6. Luiza sagt:

    Sieht toll aus! Ist bestimmt auch ein wenig unheimlich… Ein bisschen erinnert das ganze mich an eine Ruine Nahe Leipzig.

    • Agnes sagt:

      Da man nicht rein kann, und außen alles mit furchtbaren Gittern abgesperrt ist, war ich nicht sehr begeistert von der Ruine.
      Ja wenn man den ehemaligen Kircheninnenraum hätte betreten dürfen, dann hätte ich vielleicht noch etwas gewartet um bei Dämmerlicht Bilder zu machen.
      So war das nicht ganz nach meinem Geschmack.

    • Agnes sagt:

      Das sind ja ganz tolle Bilder Luiza.
      Keine Absperrungen, keine Zäune, das ist schon ideal.
      Ich nehme an Du hast die Bilder ein wenig bearbeitet, aber das hat was, sie wirken toll so.

  7. pETRA sagt:

    Das ist ein tolles Motiv. Ist bloß schade, das gebe ich dir recht, dass die Fenster diese Stahlverstrebungen haben, die sind natürlich nicht so fotogen. Das zweite Foto ist trotzdem ein echter Hingucker ;-)
    lg pETRA

    • Agnes sagt:

      Ich hatte motivmäßig mehr von der Ruine erwartet.
      Meinst Du wirklich das zweite Foto?
      Die Gesamtaufnahme, wo man in der Vergrößerung den schrecklichen Bauzaun sieht?
      Vermutlich meinst Du das dritte mit dem herbstlichen Baum.

  8. do sagt:

    So schön diese alten Zeugen sind, sie brauchen viel Pflege, wenn man sie erhalten will – und das kostet.
    Herzlich, do

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