Im Boniburger Wald

Ich war mal wieder im Boniburger Wald.

Dieser Wald bekam seinen Namen durch den letzten privaten Besitzer der Boniburg, den Graf Bonifatius von Hatzfeld-Trachenberg.
Graf Bonifatius von Hatzfeld-Trachenberg gehörte nicht nur den Wald, sondern auch eine kleine Burg (ein großes Herrenhaus) in diesem Wald war sein Eigentum.
Die einstige prächtige Villa des Grafen, die Boniburg, wurde leider Anfang der 70er Jahre dem Erdboden gleich gemacht.

Das bekanntestes Wahrzeichen des Boniburger Waldes ist eine einst stattliche Blutbuche, die Boniburgbuche, die noch im Jahre 2005, mit einem Stammumfang von 6,60 Metern, der dickste Baum Münsters war.

Aufgrund von Pilzbefall hat sich der Vitalitätszustand des stattlichen Baumes seit 2007 derart verschlechtert, dass diese wunderschöne Rotbuche von Jahr zu Jahr mehr verfällt.
Über den Verfall dieses Baumes gibt es seit Jahren eine Dokumentation auf meiner Webseite, und es ist traurig zu sehen wie sie verfällt. Sie stirbt langsam aber sicher.

Der Boniburger Wald ist mit zahlreichen herrlichen Wanderwegen durchzogen und bietet somit die optimalen Voraussetzungen für ausgedehnte Spaziergänge.

~~ Bitte Vorschaubilder anklicken ~~

Boniburger Wald

Der Boniburger Wald

Boniburger Wald

Eingang zum Boniburgpark

Boniburger Wald

Die Reste der einst wunderschönen Boniburgbuche

Unterschiede

Der Verfall der Boniburgbuche

Unterschiede

Nur ein Jahr Unterschied


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12 Antworten zu Im Boniburger Wald

  1. ute42 sagt:

    Schade um die Buche. Der Wald ist allerdings wunderschön.

  2. Franka sagt:

    Da sieht man, dass sogar Bäume nicht ewig leben. Schade ist es, aber wahrscheinlich der Lauf der Welt.
    Schon beim Lesen der Überschrift habe ich mich gefragt, warum ‚Boniburg‘? Ein hübscher Name, den du ja ausreichend erklärt hast. Noch etwas, was die Zeiten nicht überlebt hat.
    LG,
    Franka

    • Agnes sagt:

      Obschon diese schöne Buche nicht sehr alt geworden ist, und die Art wie sie, vom Pilzbefall angefressen, so langsam stirbt ist traurig.
      Schade, dass man das Gebäude, die Boniburg, abgerissen hat, heute würde man sich über ein Cafe (Restaurant) dort am Werseufer freuen.

  3. Kerstin sagt:

    An die Bonibuche kann ich mich erinnern – sehr traurig ist das – aber nix ist für ewig – und sterbende Bäume machen mich immer irgendwie besonders traurig. Da geht soviel Geschichte verloren.

    Nein liebe Agnes, es war ein Vorsatz, kein Wunsch, Neuschwanstein beim Saunieren zu sehen ;-) Denn wenn die Sicht klar ist, dann hab ich in der Panorma-Sauna direkten Blick aufs Schloß – in der königlichen Therma in Schwangau ;-) http://www.kristalltherme-schwangau.de/ Wir haben es halb gesehen, denn der obere teil war in Nebel gehüllt ;-)

    Lieben Gruß
    Kerstin

    • Agnes sagt:

      Ich habe schon häufiger darüber berichtet, und auf meiner Webseite ist ja die Bild-Dokumentation wie sie in den letzten Jahren verfallen ist.
      Ich frage mich immer, was könnte dieser Baum erzählen, was hat der alles schon gesehen und erlebt?

      Das ist ja eine „geile“ Sauna, mit Blick auf Neuschwanstein, da würde ich auch gerne malsaunieren.
      Danke für die Erklärung.

  4. Gerd sagt:

    Och die arme Buche! Blutbuchen können bis zu 30 m hoch und über 200 Jahre alt werden. Die hat wohl vorher dann das zeitlich gesegnet, schade. Na ja, ich ja noch genug Wald vorhanden und somit kein Grund zur Sorge. ;-)

    LG, Gerd

    • Agnes sagt:

      Der Boniburger Wald hat noch viele Bäume, das stimmt schon, aber dies war Münsters berühmtester Baum, und die dickste Blutbuche.
      Sie war wirklich wunderschön.

  5. pETRA sagt:

    Tut ja richtig weh, den einst wunderschönen alten Baum in diesem Zustand zu sehen. Sehr traurig :-(
    lg pETRA

  6. do sagt:

    Dein Header ist wunderschön. Ich mag diese dunklen Stämme mit buntem Laub. Ich nehme mal an, dass dies auch Boniburgerwald ist. Das Sterben der Buche, du schriebst ja immer wieder davon, stimmt auch mich traurig.
    Herzlich, do

    • Agnes sagt:

      Das momentane Headerbild ist identisch mit dem ersten Bild dieses Beitrags, das hast Du richtig erkannt Do.

      Vom Boniburgerwald, bzw. von der Buche habe ich hier schon früher berichtet, das letzte Mal war im Januar 2011, von daher dachte ich, ich kann das mal wieder erwähnen.

      Mich macht es immer traurig, wenn ich diesen einst so schönen Baum sehe, er ist nur noch ein Wrack.

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