Lauschige Gassen, idyllische Hinterhöfe und Fachwerkhäuser

Wer eine Fahrt ins Elsaß macht, wird zwangsläufig auch einige der kleinen urigen Orte an der Weinstraße besuchen.

Wir (unsere Clique) hatten zum ersten Mal die Fahrt nicht selber organisiert, sondern waren mit einem Busunternehmen gefahren, und dann ist es vorprogrammiert was man sich ansieht. Für uns stand unter anderem ein Besuch in Riquewihr auf dem Tagesablauf „Weinstraße“.

Am Neujahrstag 2014 brannten im Ortszentrum mehrere historische Fachwerkhäuser nieder, aber davon ist heute fast nichts mehr zu sehen.

Mit seinen malerischen Gässchen voller Restaurants, Geschäften und Hotels ist Riquewihr zwar hübsch, aber leider ziemlich überlaufen. Es besuchen jedes Jahr ca. 1,5 Millionen Menschen dieses romantische Winzerstädtchen, was bei der Fülle an Besuchern der Romantik nicht unbedingt förderlich ist.

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Riquewihr / meine Webseite

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14 Antworten zu Lauschige Gassen, idyllische Hinterhöfe und Fachwerkhäuser

  1. ute42 sagt:

    Ein Ort, in dem man jedes Haus fotografieren könnte. Wirklich ein hübsches Städtchen.

    • Agnes sagt:

      Man könnte so viele Fotos machen, aber leider muss man sehr aufpassen, sonst hat man ständig Leute im Bild.

  2. Liebe Agnes,
    auch wir waren vor Jahren dort und der Touristenansturm war ebenso gewaltig! Bei den malerischen Orten ist das natürlich nicht verwunderlich!
    Du hast die prächtigen Fachwerkhäuser wieder sehr schön eingefangen und auch die verschiedenen Detail-Motive gefallen mir sehr gut!
    Ein Gruß von Helga

    • Agnes sagt:

      Das ist das Problem, jeder (fast jeder) der im Elsaß ist besucht die kleinen Orte an der Weinstraße, Riquewihr ist glaub ich besonders beliebt, aber jeder möchte den Ort für sich haben.
      Ich will ja auch gar nicht auf die Touristenfülle schimpfen, bin ja selber einer.
      Beim Fotografieren mußte ich mich sehr auf die oberen Haushälften begnügen, nur wenige Male konnte ich eine Gasse insgesamt fotografieren, das ist dann schon schade.

  3. Ingrid sagt:

    Es sieht wunderbar idyllisch aus, so wie unser Urlaubsziel gerade. Aber: es ist überlaufen, wohin man kommt. Wo kann man eigentlich noch hin? – Ich finde deine kritischen Anmerkungen übrigens gut!!
    LG, Ingrid

    • Agnes sagt:

      Wie ich gerade schon bei Helga als Antwort schrieb, ich darf mich ja über Touristenfülle nicht beschweren, wir sind ja auch Touristen.
      Jeder möchte diese attraktiven Orten sehen, und jeder möchte sie möglichst für sich alleine, nur davon kann der Ort nicht existieren.
      Der Gutshof voriges Jahr in MeckPomm war nicht überlaufen, aber dann findest Du z. B. auch wenig Lokale in der Gegend und die Radwege waren entsetzlich, das bleibt alles auf der Strecke wenn wenig Touristen da sind.
      Jetzt bin ich neugierig, wo ist denn Euer idyllisches, überlaufenes Urlaubsziel?

      • Ingrid sagt:

        Wir waren in Noord-Holland; ich wollte mal das ursprüngliche Holland sehen. Wir haben es dann aber gelassen und die Idylle in einem Städtchen gefunden (ich werde noch berichten), denn wir wollten uns nicht mit Busladungen voller Menschen durch Volendam oder Edam wälzen.

        • Agnes sagt:

          Da bin ich gespannt wo Ihr das ursprüngliche Holland gefunden habt.
          Es ist heute leider überall so voll.
          Aber verständlich, alle wollen reisen, aber alle (viele) wollen die Gegend und Natur für sich alleine haben, das kann nicht funktionieren.

  4. Anne sagt:

    Hallo Agnes, Fachwerkhäuser finde ich wunderschön, noch dazu, wenn alle so schön restauriert wurden, wie das in diesem Städtchen der Fall zu sein scheint. Da kann man sich wirklich kaum entscheiden, was man fotografieren soll. Und dein Headerbild ist mal wieder herrlich! Ja, Touristenströme – damit haben wir wohl immer wieder zu kämpfen und ja – wir sind selbst welche, von daher…..

    Liebe Agnes, ich finde es schön, wie du uns durch Deutschland und manche Nachbarländer führst, das sind immer wieder tolle Anregungen, wo ICH vielleicht eines Tages hinfahren könnte, wenn ich mal groß bin :-)

    Liebe Grüße, Anne

    • Agnes sagt:

      Die Häuser in Riquewihr waren wirklich alle so wunderschön, leider war es aber fast nur möglich die Giebel zu fotografieren, weil die Straßen und Gäschen überfüllt waren.

  5. do sagt:

    Die Elsässer Winzerdörfer sind eigentlich alle sehr malerisch. Die einzelnen Orte, die eine gewisse Grösse haben und deren Namen halt in aller Munde sind, sind in den Sommermonaten dementsprechend überlaufen. An einem schönen Oktobertag können sie aber immer noch sehr idyllisch sein. Um einen solchen Tag zu erwischen, muss man aber tatsächlich näher zum Elsass wohnen als ihr, liebe Agnes.
    Herzlich, do

    • Agnes sagt:

      Die Dörfchen sind sehr schön, malerisch wie Du sagst, aber wir haben sie auch schon mal im Oktober so voll angetroffen, da machten wir Urlaub am Kaiserstuhl und haben eine Tagestour ins Elsaß gemacht.
      Da war Riquewihr so voll, dass wir weiter gefahren sind nach Ribeauvillé, das war damals ein wenig erträglicher.
      Kannst Du von Deinem Heimatort aus für eine Tagestour ins Elsaß fahren?
      Das ist schön für Euch, für uns ist das zu weit.

  6. Anna-Lena sagt:

    Was für ein herrliches Örtchen, da könnte ich stundenlang spazieren gehen und würde sicher auch jedes Haus ablichten.
    Danke fürs Mitnehmen und Zeigen.

    LG Anna-Lena

    • Agnes sagt:

      Wenn es nicht so voll wäre, könnte man die Idylle dort sicher wunderbar genießen.
      Aber es wollen halt viele Menschen diese hübschen Dörfchen an der Weinstraße sehen, und dann muß man halt mit viel Besuchern rechnen, was das Fotografieren halt sehr erschwert.

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