Winternacht

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Dämmerstille Nebelfelder,
schneedurchglänzte Einsamkeit,
und ein wunderbarer weicher
Weihnachtsfriede weit und breit.

Nur mitunter, windverloren,
zieht ein Rauschen durch die Welt,
und ein leises Glockenklingen
wandert übers stille Feld.

Und dich grüssen alle Wunder,
die am lauten Tag geruht,
und dein Herz singt Kinderlieder,
und dein Sinn wird fromm und gut.

Und dein Blick ist voller Leuchten,
längst Entschlaf’nes ist erwacht.
Und so gehst du durch die stille
wunderweiche Winternacht.

Wilhelm Lobsien (1872 – 1947)


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2 Kommentare zu Winternacht

  1. Elke sagt:

    Schönes Gedicht liebe Agnes.
    Kannte ich noch nicht.
    Dir und deinen Lieben noch einen schönen 4.Advent.
    Herzliche Grüsse
    Elke

    • Agnes sagt:

      Ich habe in letzter Zeit so viel über Russland geschrieben, dass die anderen Teile meiner Website darüber vernachlässigt wurden. Deshalb wurde es mal wieder Zeit für ein Gedicht.

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