Montagsfrage

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Die Montagsfrage bei der Buchfresserin:

Der Sommer nähert sich langsam seinem Ende. Ich habe dieses Jahr leider nicht am Strand gelegen, aber der ein oder andere von euch ja vielleicht schon.

Wie sieht dafür eure perfekte Strandlektüre aus?


Kann ich eigentlich nicht beantworten, da ich kein Fan von Strandurlauben bin.

Aber vielleicht kann ich die Frage dahingehend abändern, wie meine Urlaubslektüre aussieht.

Es gibt keine besondere Urlaubslektüre für mich, seit ich den E-Book Reader habe, lese ich im Urlaub keine gedruckten Bücher mehr, somit beschränkt sich der Vorrat auf den elektronischen Büchervorrat. Da mein Mann keinen Reader hat, und gedruckte Bücher mitnimmt, kann es allerdings auch passieren, dass wir im Urlaub mal tauschen.

Als nächstes (E-Book) werde ich von Tess Gerritson „Der Schneeleopard“ lesen, danach wahrscheinlich, je nachdem ob gedruckt oder elektronisch, von Sabine Thiesler „Der Menschenräuber“ (E-Book) oder von Tana French „Schattenstill“ (gedrucktes Buch).

Mein SUB, besser gesagt meine Wunschleseliste, ist noch sehr groß, SUB trifft ja irgendwie nicht zu, weil die E-Books sich nicht ja stapeln lassen.

was ich lese bzw. gelesen habe


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Bin wieder da

Sorry, wenn ich in der letzten Woche nirgendwo gelesen und kommentiert habe. Wir waren bei unserem Sohn, sind dort kurzfristig eingesprungen die Kinder zu versorgen, weil das jüngste Kind in die Klinik mußte.

Die Beiträge hier waren vorher fertig und schalteten sich frei, Eure Kommentare werde ich jetzt beantworten.


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Radeln im Kreis Warendorf

Eine kurze und bequeme Radtour von nur 25 km, bei der wir kurzzeitig aus dem Kreis Warendorf ins niedersächsische Osnabrück wechselten.

Wir parkten unseren Wagen auf dem Wanderplatz bei der Doppelschloßanlage Harkotten, fuhren zuerst in Richtung Füchtorf, wo wir uns die Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt ansahen.

Auf einer wunderschönen Allee und radelten wir weiter Richtung Kloster Vinnenberg. Das Kloster ist ein ehemaliges Zisterzienserinnen- und Benediktinerinnenkloster, das heute als Seminar- und Exerzitienhaus geführt wird.

Das nur 17 cm hohe Vinnenberger Gnadenbild ist eine plastische Darstellung Mariens, und der Mittelpunkt der Wallfahrtskirche des Klosters.

Weiter fuhren wir durch den Vinnenberger Busch, die Vennenberger Heide, an Glandorf vorbei. Glandorf hat schöne Fachwerkbauten sowie eine Galeriewindmühle.

Von Glandorf aus ist es nicht mehr weit bis zur Doppel Schloßanlage Harkotten, im Wappensaal von Schloss von Korff, bzw. in den Schloßanlagen konnten wir als Abschluß noch einen Kaffee zu uns nehmen.

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Mehr über die Radtour auf meiner Webseite.

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Fachwerkjuwel – Hannoversch Münden

Über 700 Fachwerkhäuser aus sechs Jahrhunderten prägen das Bild der historischen Altstadt von Hannoversch Münden.

Die prächtigen Fachwerkbauten, Wehrtürme, Befestigungsanlagen sowie das Renaissance-Rathaus sind Spiegelbild einer reichen Vergangenheit als Handelsstadt am Wasser.

Dank intensiver Sanierungsarbeiten gilt Hannoversch Münden, die Stadt an den an drei Flüssen, heute als eine Fachwerkstadt von europäischem Rang.

Bei einem Rundgang kann man nur begeistert sein über die prachtvollen Bauten mit ihren Inschriften, Erkern, historischen Türen und Portalen.

Der Zusammenfluss von Werra und Fulda in Hannoversch Münden ist der Ursprung der Weser. Im Jahr 1899 ließ Carl Natermann einen 70 Zentner schweren Quarzit an die Spitze der Insel „Unterer Tanzwerder“ stellen.

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Entsetzt war ich natürlich, als sich mir mitten in einer Straße mit schönsten Fachwerkhäusern dieser Blick bot.

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Mehr Bilder von der Fachwerkstatt Hannoversch Münden auf meiner Webseite

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Doktor Eisenbart

Wer nach Hannoversch Münden fährt hört nicht nur von den schönen Fachwerkhäusern und dem Zusammenfluß von Fulda und Werra sowie dem Weserstein, ein wichtiger Punkt ist auch die Geschichte des Dr. Eisenbart.

Johann Andreas Eisenbart war ein Handwerkschirurg, der durch seine Heilerfolge als Wundarzt und Starstecher landesweit großen Ruhm erlangte.

Im ganzen deutschen Sprachraum war er unterwegs und kurierte Augenleiden, Zahnschmerzen und Nierensteine. Er galt bei den Zeitgenossen als genialer, aber umstrittener Operateur, der mit Hilfe von Komödianten die Leute anlockte.

In Preußen wurde er wegen seiner augenärztlichen Leistungen vom „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. zum Hofrat und Hof-Augenarzt ernannt.

1727 verstarb Doktor Eisenbart in Hannoversch Münden im ehemaligen Gasthaus „Zum Wilden Mann“. An diesem, seinem Sterbehaus erinnert heute eine Holzstatue an ihn.

Bis heute bekannt geblieben ist Eisenbart vor allem durch ein um 1800 verfasstes Trinklied (unten), und das obwohl er nie einen Doktor-Grad führte. Er gilt heute als Symbolfigur für Hannoversch Münden.

Drei Mal täglich kann man im Rathausgiebel ein Glockenspiel mit Figurenumlauf mit einer Szene aus dem Wirken des Wanderarztes ansehen.

Wir hatten eine Führung mit besagtem legendärem Doktor, und eine Dame unserer Clique wurde auch von ihm „behandelt“ und von Zahnschmerzen kuriert ;-)

~~ Bitte Vorschaubilder anklicken ~~

Ich bin der Doktor Eisenbart, wide wide witt bum bum.
Kurier‘ die Leut‘ auf meine Art, wide wide witt bum bum.
Kann machen, dass die Blinden geh’n, wide wide witt juchheirassa,
und dass die Lahmen wieder seh’n, wide wide witt bum bum.

Zu Potsdam operierte ich, wide wide witt bum bum.
Den Koch des großen Friederich, wide wide witt bum bum.
Ich schlug ihn mit dem Beil vor’n Kopf, wide wide witt juchheirassa,
gestorben ist der arme Tropf, wide wide witt bum bum.

Des Küsters Sohn in Dideldum, wide wide witt bum bum.
Dem gab ich zehn Pfund Opium, wide wide witt bum bum.
Drauf schlief er Jahre, Tag und Nacht, wide wide witt juchheirassa,
und ist bis heut‘ nicht aufgewacht, wide wide witt bum bum.

Es hatt‘ ein Mann in Langensalz‘, wide wide witt bum bum.
’nen zentnerschweren Kropf am Hals, wide wide witt bum bum.
Den schnürt‘ ich mit dem Waschseil zu: wide wide witt juchheirassa,
Probatum est, nun hat er Ruh, wide wide witt bum bum.

Zu Wien kuriert‘ ich einen Mann, wide wide witt bum bum.
Der hatte einen hohlen Zahn, wide wide witt bum bum.
Ich schoss ihn aus mit der Pistol‘, wide wide witt juchheirassa,
ach Gott, wie war dem Mann so wohl, wide wide witt bum bum!

Das ist die Art, wie ich kurier‘, , wide wide witt bum bum.
Sie ist erprobt, ich bürg‘ dafür, wide wide witt bum bum!
Dass jedes Mittel Wirkung tut, wide wide witt juchheirassa,
schwör‘ ich bei meinem Doktorhut, wide wide witt bum bum!


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Der Auftraggeber

Dieses Buch „Der Auftraggeber“ von Daniel Silva habe ich bereits im Juli gelesen, ich hinke mit den Beschreibungen weit hinterher, und kann auch gar nicht zu jedem Buch was ich lese etwas schreiben.

Es war ein packender, spannender Thriller bis zum Schluß.

Der Krimi war mein erster Kontakt mit Daniel Silva. Das Buch gefiel mir ausgesprochen gut. Ich habe es in nicht mal zwei Tagen durchgelesen.

Ein spannender Thriller mit etlichen Verwicklungen die immer wieder dazu reizen weiterzulesen. Spannend von der ersten Seite an, man steigt gleich mitten ins Geschehen ein.

Daniel Silva liefert hier einen gelungenen Auftakt zu einer neuen Reihe. Der Plot ist spannend und gibt einen Einblick in die Praktiken des israelischen Geheimdienstes und des sehr schwierigen und ereignisreichen Nahost-Konfliktes.

Er beschreibt hier eine Episode aus dem Palästinenserkonflikt, wie sie stattgefunden haben könnte.

Man hat das Gefühl, dass die Geheimdienste die eigentlichen Politiker sind, denn die Machenschaften zwischen den einzelnen Geheimdiensten gleichen einer Machtprobe zwischen zwei Staaten.

Da wird gemordet und gemetzelt, geholfen zu morden oder Morde geplant, und das immer im „Sinne einer gerechten Sache“.

Der Roman ist aus der Sicht des israelischen Geheimdienstes geschrieben, aber man bekommt auch Einblicke der gegnerischen Seite. Der Leser ist nicht gezwungen mit einer Seite zu sympathisieren.

Beiden Seiten haben ihre Gründe für ihr Handeln.

Die verschiedenen parallel laufenden Handlungsstränge stören nicht, man sollte allerdings zügig weiterlesen um den Faden nicht zu verlieren.

Ein lesenswertes Buch, auf dem eine Krimireihe aufbaut, auf die ich schon sehr gespannt bin. Der zweite Band „Der Engländer“ steht bereits auf meiner Wunschliste.

Daniel Silva war bis 1997 Top-Journalist des CNN und verbrachte lange Jahre als Auslandskorrespondent im Nahen Osten und am Persischen Golf.

„Der Auftraggeber“ ist meines Erachtens in etwa zu vergleichen mit Ken Foletts „Die Nadel“ oder Frederick Forsyths „Der Schakal“.

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Deutsch von Wulf Bergner. Die Originalausgabe erschien unter dem Titel „The kill artist“.


Meine Buchseiten:


Buchbeschreibungen

Ich lese zur Zeit

Mein SUB

Was ich gelesen habe,

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Goodbye Queen Mary

Nach dem Auschecken machten wir noch eine Hafenrundfahrt, leider fuhr das Schiff viel zu nah an der Königin vorbei, so dass keine Gesamtansicht zu fotografieren war.

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Das war der letzte Bericht von unserer Rundreise, ich hoffe Ihr seid es noch nicht leid! Es folgen in den nächsten Tagen allerdings noch zwei Fotos von Spiegelungen, die muss ich Euch noch zeigen.

Mehr Fotos und von Der Queen sowie weitere Erklärungen sind auf meiner Website.

Die Gesamtübersicht mit allen Berichten der Rundreise sind hier.

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Guten Morgen Hamburg

Nach zwei Nächten auf der Königin erreichten wir in den frühen Morgenstunden Hamburg. Traurig für uns war, dass die Queen Hamburg nicht mit dem so angenehmen Tuten begrüßte.

Wie wir erst nachher erfuhren gab es Protest von einigen Hamburgern, die sich durch das frühe Begrüßungs-Tuten gestört fühlen. Uns hat etwas gefehlt beim Einlaufen in Hamburg.

Wie gut, dass die Queen sich in Southampton wenigstens tutend verabschieden durfte, denn der Klang ihres Nebelhornes ist etwas besonderes.

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Mehr Bilder und Infos von der Queen Mary 2 und der gesamten Reise auf meiner Webseite

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