Gorizy, das Kirillo-Bjeloserskij-Kloster

Zum ersten (und einzigsten) Mal während unseres Urlaubs hatten wir an diesem Tag einen bedeckten Himmel, der fortwährend Regen verhieß, aber naß wurden wir glücklicher Weise doch nicht bei unserem Auflug.

Goritsy ist ein kleines Dorf an der Scheksna in der Nähe der Kreisstadt Kirilov. An der Anlegestelle in Gorizi lagen schon zwei andere Schiffe, so dass wir uns wieder als dritter dahinter legten.

Vom Schiff aus sahen wir schon das Das Goritsy Kloster der Auferstehung, sowie den Turm der Kirche der seligen Jungfrau Maria im Tempel, aber beides wollten wir nicht besuchen. Busse brachten uns zum etwa 10 km entfernten Kirillo-Bjeloserskij-Kloster, welches am Ufer des Siverskoje-Sees liegt.

Das Kloster wird von den Russen als Heiligtum des Nordens bezeichnet. Zum historischen Komplex des Klosters gehören eine Reihe von Kirchen aus dem 15.-17. Jahrhundert. Die prachtvolle Ausstellung der Ikonen und Fresken der Uspenskij-Kathedrale gehört sicherlich zu den Höhepunkten eines Besuchs. Leider ist die gesamte Anlage ziemlich heruntergekommen, aber seit 1998 wird das Kloster wieder von Mönchen bewohnt und schrittweise renoviert.

Das Kirillo-Bjeloserskij-Kloster ist das größte Kloster Rußland und ganz Europas. Es gehören 11 Kirchen und Kapellen zum Kloster. Außerdem verbrachte Ivan der Schreckliche seine letzten Lebenstage in diesem Kloster.

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Sahnetorte

Mal wieder ein Spruchbild.

Die Spruchbilder habe ich in diesem Jahr sehr vernachlässigt

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Dan mal guten Appetit bei einem Stück Sahnetorte!

Ich bedanke mich bei KarlHeinz, dass ich seine Texte auf meiner Seite einsetzen darf.


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Von Uglitsch nach Gorizi

Die Stunden an Bord des Schiffes waren nie langweilig.

Nach der Abreise in Uglitsch gab es das Angebot „Wir gründen einen Wolgachor“, wo wir uns natürlich gemeldet haben.

Abends wurden wir im Speisesaal von der Crew in russischen Kostümen erwartet und es gab (wie überhaupt jeden Tag) phantastisches Essen. Ich habe leider versäumt alle Gänge zu fotografieren, habe leider nur an drei Tagen mal mit dem Handy ein eher schlechtes Foto von der Vorspeise gemacht.

Und die Krönung des Abends war auch heute wieder der Sonnenuntergang.

Am nächsten Morgen wurde außer dem täglichen Frühsport auf dem Sonnendeck, eine Informationsstunde über die fakultativen Ausflüge in St. Petersburg auf dem Tagesplan.

Um 11 Uhr gab es eine Einführung in die russische Küche und nach dem Mittagessen war eine Matrojschka Bastelstunden im Angebot, bevor wir um 15.00 Uhr Gorizi erreichten.

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Bauern Arena

Seit etlichen Jahren ist es hier im Münsterland üblich, dass die Landjugend im Herbst Strohkunstwerke unter dem Motto „Kunst aus Stroh“ an den Ortsrändern auf den abgemähten Feldern aufstellt.

Ich habe bereits früher davon hier im Blog berichtet, bzw. auf meiner Website ist ebenfalls eine Übersicht.

In diesem Jahr steht nun eine besondere Attraktion am Ortsrand von Münster (Richtung Nienberge) –  eine Bauern-Arena.

Hier dazu ein Zeitungsbericht.

Dies neue Projekt findet jedenfalls guten Anklang, es finden dort auch Fußballspiele statt.

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Endlich

Der brandneue sechste Band der Sebastian Bergmann Reihe von Hjorth & Rosenfeldt

„Die Opfer, die man bringt“

ist heute erschienen, ich hatte ihn schon vorbestellt und hab ihn heute in der örtlichen Bücherei abgeholt.

noch in Folie verschweißt ;-)

Vor drei Jahren ist der fünfte Band erschienen und seit dem warte ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung, ich bin sehr gespannt!


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Uglitsch, die Perle an der Wolga

Die kleine historische Stadt Uglitsch liegt am rechten Ufer der Wolga, rund 150 Kilometer nördlich von Moskau, zwischen den Flüssen Scholkowka und Kamenny Rytschey.

Das moderne Gesicht der Stadt prägt vor allem das Uhrenwerk. Weiterhin ist Uglitsch bekannt für Butter, Käse und Mineralwasser.

Die Wegstrecke vom Bootsanleger zur Stadt war (wie in vielen Städten) gesäumt von Verkaufsbuden die Souveniers aller Arten anboten

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Reisebericht auf meiner Website


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Uglitscher Kreml

Die Stadt Uglitsch gehört zu einer Reihe von altrussischen Städten, die rings um Moskau liegen und den sogenannten „Goldenen Ring“ Rußlands bilden.

Uglitsch, mit seinen knapp 40.000 Einwohnern, ist von Sagen und Legenden umwoben.

Vom Schiff aus gingen wir zum Kreml und wunderten uns erst mal – war der Kreml nicht in Moskau? Aber „Kreml“ bedeutet im Russischen ganz einfach „Festung oder Festungsanlage“, die das Zentrum der Stadt bildet und in dessen Inneren sich lebensnotwendige Gebäude, Handwerksbetriebe oder Kirchen befanden. Kreml gibt es zahlreiche im ganzen Land.

Den Wehrcharakter des Uglitscher Kreml kann man längst nicht mehr erkennen, die Befestigung ist Geschichte. Trotzdem bilden die verbliebenen Kirchen und Gebäude entlang des Wolgaufers eine sehenswerte Einheit.

Das Jahr 1591 ist für Uglitsch mit einem großen tragischen Ereignis verbunden. Der Zarensohn Dimitrij, der nach dem Tode seines Vaters „Iwan des Schrecklichen“ zusammen mit seiner Mutter nach Uglitsch verbannt war, wurde mit durchschnittener Kehle im Schlossgarten gefunden. Ob der Zarensohn selbst in einem epileptischen Anfall auf einen Dolch gefallen ist, wie offiziell behauptet wurde, oder ob ein gedungener Mörder ihn erstach, wohl wohl immer ein Rätsel bleiben.

Vermutet wird, dass Regent Boris Godunow, der damals der eigentliche Machthaber war, ihn ermorden ließ, um um die Familie auszulöschen und selber Zar zu werden. Der russische Dichter Alexander Puschkin griff dieses Thema in seinem Drama Boris Godunow auf, welches später in der gleichnamigen Oper von Modest Musorgskij vertont wurde.

Die ursprünglichen Mauern und Türme der Befestigung des Kremles wurden immer wieder zerstört und letztmals von 1660 bis 1662 wiederhergestellt. Nachdem sie über Jahrhunderte dem Verfall preisgegeben waren, sind sie in der Mitte des 18. Jahrhunderts abgegangen. Hieran erinnern nur noch Mauerreste und Reste des Wassergrabens.

Weitere Fotos und Informationen auf meiner Website

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Blick zurück vom Schiff auf den Kreml


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Leben mit Büchern 29

Ein Projekt von Pat, welches sie wieder aufleben läßt. Wer Lust hat, kann sich noch anmelden und mitmachen.

Teilnehmer des Projekts

Ich liebe Lesezeichen, obschon ich sie bei den elektronischen Büchern eh nicht mehr brauche und bei den gedruckten, von denen ich auch noch viele lese, brauche ich auch immer nur eins, die anderen horte ich gewissermaßen. Wofür? Das weiß ich auch nicht.

Ich habe sie mal auf dem Tisch ausgebreitet und fotografiert, es sind 78 Stück. Einige habe ich auch doppelt und dreifach, aber ich benutze immer nur mein altes Lesezeichen welches bestimmt schon 40 bis 50 Jahre alt ist. Leider habe ich vergessen es dazu zu legen. Und wahrscheinlich fehlen noch einige die in Büchern stecken.

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Meine Lesezeichen

Meine Lesezeichen

Meine Beiträge zum Projekt


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Eine der schönsten Burgen des Münsterlandes

Die Wasserburg Schloss Anholt mit ihrem herrlichen Schlosspark ist mit Sicherheit eine der eindrucksvollsten Burganlagen in Westfalen. Die Anlage ist eines der größten Wasserschlösser des Münsterlandes. Sie ist heute eine der wenigen großen Anlagen Nordrhein-Westfalens in Privatbesitz.

Seit 1811 ist die Wasserburg Anholt der Hauptsitz der Fürstenfamilie zu Salm-Salm. Sie wird von der fürstlichen Familie bewohnt, jedoch wurden viele Teile der Anlage der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Neben einem Museum können auch die Parkanlagen entgeltlich besichtigt werden. Daneben beherbergt die Burg ein Hotel mit Restaurant.

Jedes Jahr im Herbst lockt es mich nach Anholt, weil Schloß und Park mit ihren herbstlichen Farben so wunderschön sind. So waren wir letzte Woche Donnerstag bei strahlendem Sonnenschein dort

Leider waren wir in diesem Jahr etwas zu früh, es war für meinen Geschmack noch nicht bunt genug.

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Mein Lieblingsblick aufs Schloß ist von hier

Vor einigen Jahren waren wir am 15. Oktober in Anholt, da sah es so aus

15. Oktober

Ein paar Jahre später waren wir nur eine Woche später dort, da waren wir ein wenig zu spät. Die Bäume im Hintergrund waren phantastsich bunt, aber der „Rahmen“ fürs Foto war nicht mehr da.

22. Oktober

Es ist gar nicht so einfach den richtigen Tag zu erwischen.


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Uglitscher Stausee

Der Uglitscher Stausee ist 143 km lange und 5 km breit, wir fuhren also etliche Stunden auf der angestauten Wolga, bis wir Uglitsch erreichten.

Nach dem versunkenen Kirchturm von Kaljasin passierten wir noch Priluki, Oblast Jaroslawl und konnten die Khram Rozhdestva Khristova am Ufer sehen.

Es war schön an der Reling zu stehen und die wunderschöne Landschaft an uns vorbeiziehen zu lassen. Gegen Mittag tauchte dann der Kreml von Uglitsch sowie die Dmitrijewskaja-Kirche (auch Blutskirche genannt) und die Christi-Verklärungs-Kathedrale am Horizont auf.

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