Von Mandrogi nach St. Petersburg

Wir nähern uns dem Ende unserer traumhaften Schiffsreise

Nachmittags verließen wir den heimeligen Ort Mandrogi zur letzten Etape unserer Flußfahrt nach St. Petersburg. Nach ca. 100 Kilometern auf der Swir erreichten wir den Ladogasee.

Der Ladogasee ist ein Süßwassersee und der größte See Europas. Er ist fast vierzigmal so groß wie der Bodensee, und nach dem Baikalsee der zweitgrößte weltweit. Über seinen Abfluss, den Fluss Newa, ist der Ladogasee mit der Ostseeverbunden.

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Als wir am Morgen erwachten befanden wir uns bereits in der Newa kurz vor St. Petersburg. Kurz hinter der Großen Obuchowski-Brücke (im Volksmund auch Drahtseil-Brücke genannt) befindet sich der Anlegeplatz für Flußkreuzfahrtschiffe.

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Zum Ende des Herbstes

In letzter Zeit habe ich es doch geschafft zwei herbstliche Spruchbilder in meine Sammlung einzufügen

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Alle meine Spruchbilder sind hier


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Leben mit Büchern 32

Ein Projekt von Pat, welches sie wieder aufleben läßt. Wer Lust hat, kann sich noch anmelden und mitmachen.

Teilnehmer des Projekts

Mein Sohn besitzt eine sehr originelle Bücherlampe. Sie sieht aus wie ein Buch mit hölzernen Einband, wenn man das Buch aufschlägt schaltet sich die Lampe ein. Sobald man das Buch zumacht, schaltet sich das Licht wieder aus.

Bei jedem Öffnen wechselt die Farbe (vier Farben), mir gefiel dieses Buch so gut, dass ich es für dieses Projekt einfach fotografieren mußte. Man kann sie auch aufrecht stellen und dann auch nur halb aufschlagen oder komplett aufschlagen, so dass sich die Einbandseiten berühren. Ich habe sie jetzt nur in einer Weise fotografiert.

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Meine Beiträge zum Projekt


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Mandrogi

Einst war Mandrogi ein armes Fischerdorf, heute ist es ein Museumsdorf

Am grünen Anleger, der 1996 gebaut wurde, legen wir während unserer Schiffsreise von Moskau nach St. Petersburg an und besuchen den malerischen Ort „Mandrogi“ am Fluß Swir, offizieller Name ist Werchnie Mandrogi.

Das Örtchen hat eine traurige Geschichte, ursprünglich war es ein kleines Fischerdorf am Swir, welches am Ende des Zweiten Weltkriegs durch einen Brand vollständig zerstört wurde.

Jahrzehntelang lag das Gelände brach, ehe ein Investor in den 1990er Jahren den Ort wieder entstehen ließ, indem er namhafte Holzkünstler damit beauftragte, ein Museumsdorf in altrussischem Stil zu errichten.

Die natürliche Schönheit dieser Gegend harmoniert mit den von Menschenhand geschaffenen und mit wunderbaren Schnitzereien verzierten Holzhäusern.

Jedes Haus ist ein Meisterwerk und fasziniert durch sein prachtvolles Design, sei es ein Hotel, Restaurant oder Haus der Künstler, wo man Handwerker bei ihrer Arbeit sehen kann.

Ein Honig-Museum, ein Brot-Museum, ein Wodka-Museum sowie traditionelle Handwerksbetriebe, Hotels, Gasthäuser und Souvenirshops sind zu besichtigen.

Es gibt aber auch wunderschöne Wohngebäude im Stil altrussischer Adelshäuser, die teils als Ferienhäuser vermietet werden.

Viele (vielleicht auch alle) Kreuzfahrtschiffe haben Mandrogi als Anlaufstelle in ihrem Programm, so dass die Anzahl der Tagesgäste beträchtlich sein kann. Wir hatten Glück, unser Schiff war an diesem Morgen das einzige welches am Steg anlegte.

Die Sehenswürdigkeiten Mandrogis lassen sich bei einem Spaziergang auf eigene Faust leicht erkunden, kein Reiseleiter, kein Gruppenzwang, es waren wundervolle Stunden für mich.

Website von Mandrogi

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Am Ende der Halbinsel liegt ein etwas größeres Haus, im Plan ist es als Gutshaus eingetragen, lt. Wikipedia hat Vladimir Putin hier zwischen 2001 und 2003 seinen Sommerurlaub verbracht. Da das Haus über einen Bootssteg verfügt, und Mandrogi einen Hubschrauber Landeplatz hat, könnte das schon wahr sein.

Plan von Mandrogi

Reisebericht mit weiteren Fotos von Mandrogi auf meiner Website


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Ludwigslust

Einen weiteren Tagesausflug vom Kastanienhof aus machten wir nach Ludwigslust, um das dortige Schloß zu besichtigen.

Der Schloßpark, mit künstlichen Seen und Kanälen angelegt, präsentierte sich uns im wunderschönen herbstlichen Gewand, wie überhaupt das Wetter phantastisch war an diesem Tag.

1764 verlegte Herzog Friedrich von Mecklenburg-Schwerin seine Residenz vom Schweriner Schloß in das kleine Jagdschloß seines Vorgängers Herzog Christian II. In jahrelanger Arbeit entstand dann ein prächtiges Barockschloß.

Die Dekorationen im Inneren des Schloßes sind wohl einmalig in der WElt, sie bestehen zum großen Teil aus Pappe. Statt Stuck findet sich an Decken, Wänden und Türen Pappmaché. Sogar Büsten, Vasen und sogar ein Schrank wurden aus Pappe hergestellt.

Die Gemäldesammlungen im Schloß sind ebenfalls beeindruckend.

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360° Tour und mehr über das Schloß


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Von Wytegra nach Mandrogi

Nach dem Mittagessen verließen wir Wytegra und gelangten nach kurzer Zeit in den riesigen, 30-120 Meter tiefen Onegasee, in den 50 Flüsse und Tausende von Bächen münden. Im See liegen 1.300 Inseln. Der Onegasee ist mit einer Fläche etwa 9700 km2 der zweitgrößte Süßwassersee in Europa (nach dem Ladogasee). Die maximale Tiefe beträgt 127 Meter. Im See befinden sich zahlreiche Inseln, darunter die Insel Kischi mit ihren berühmten, als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannten Kirchen. Der einzige Abfluss des Sees, der kurze Fluss Swir, auch „Blaue Straße“ genannt. Er verbindet ihn mit dem Ladogasee dann weiter über die Newa und Sankt Petersburg mit der Ostsee.

Bei den nicht seltenen Stürmen können Wellen bis 2-3 Meter erreicht werden. Sie sind nicht selten sogar 5 Meter hoch – sagte uns der Kapitän. Was wir uns bei dem ruhigen See gar nicht vorstellen konnten.

Der Onegasee bietet eine große Vielfalt an Fischen, darunter eine große Anzahl von Relikten aus der Eiszeit. Im See leben 47 verschiedene Arten der Fischfauna.

Für den Nachmittag stand für uns eine Brückenbesichtigung auf dem Programm. Außerdem hatten wir wieder Chorunterricht mit Polina.

Abends, wir waren bereit im Flüßchen Swir, wieder der obligatorische Sonnenuntergang, und als ich am Morgen relativ früh wach wurde, ankerte das Schiff im Fluß und den Blick aus dem Fenster mußte ich unbedingt (durch die Scheibe) fotografieren.

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Boltenhagen

Bei dem Bericht vom Timmendorfer Strand schrieb ich „Aber die Entscheidung schmissen wir in den nächsten Tagen dann doch um, dazu später mehr.“

Als wir einen Ausflug vom Kastanienhof nach Boltenhagen machten, fanden wir es dort so schön, dass uns klar war, wir würden doch nicht ein zweites Mal nach Timmendorf fahren, aber nach Boltenhagen gerne noch einmal.

Es hat uns dort viel besser gefallen.

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Wytegra oder Vytrega

Wytegra ist ein Ort am Wolga-Baltik-Kanal mit etwa 13 000 Einwohnern. Von der Stadt sahen wir allerdings nicht viel. Unser Besuchsprogramm sah die Besichtigung eines U-Bootes vor. Seit geraumer Zeit liegt ein U-Boot B-440 des Projektes 641 in Wytegra .

Ein aus diesem Ort stammender Admiral hat Ende der 80er Jahre, als die Boote außer Dienst gestellt worden sind, das U-Boot vor der Verschrottung gerettet. Heute steht esals Sehenswürdigkeit in Wytegra.

Es war nicht einfach mit einer Gruppe durch das enge Boot zu gehen, der Fremdenführerin zuzuhören, und auch noch Fotos zu machen. Alles zu dunkel, zu eng, zu voll.

Nach dem Durchgang des U-Bootes schleppte die Dame uns noch zu einem Heimatmuseum, in dem wir erstaunt eine deutsche Nähmaschine sahen, und etliches was die Menschen früher zum Überleben brauchten. So erstellte man früher Kleidung aus Birkenrinde, die gut gegen Kälte schützen sollte.

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Leben mit Büchern 31

Ein Projekt von Pat, welches sie wieder aufleben läßt. Wer Lust hat, kann sich noch anmelden und mitmachen.

Teilnehmer des Projekts

Irgendwann in den 80-er Jahren las ich die Trilogie „Herr der Ringe“ von J. R. R. Tolkien und war begeistert davon. Sehr habe ich mich dann auf die Verfilmungen gefreut und einmal bin ich sogar nachts in der Vorpremiere gewesen.

Zu der Zeit, als die Filme erschienen hat mir mein damaliger Chef ein Buch geschenkt, welches ich Euch heute zeigen möchte.

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Meine Beiträge zum Projekt


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Verwöhnurlaub auf dem Kastanienhof

Von Timmendorf aus fuhren wir zu einem Gutshof in Mecklenburg, wo wir vor etlichen Jahren schon mal Urlaub gemacht haben.

Meine Website mit Fotos vom Kastanienhof

Website des Kastanienhofes

Der Hof liegt mitten in der Natur, sehr ruhig und idyllisch. An zwei Morgenden überraschte uns Nebel, so dass ich direkt vom warmen Bett im Nachtpölter auf den Balkon ging um ein paar Fotos zu machen.

Damals im Sommer sah aber alles ein wenig anders aus, der Kastanienhof im Herbst war auf andere Weise beeindruckend.

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