Ich war noch niemals in New York

Mit 66 Jahren, war ich noch niemals in New York, aber Paris einfach so zum Spaß, das hatte ich schon.
Allerdings griechischen Wein habe ich nicht zu Hause.
Wenn ich Kuchen esse, sage ich immer aber bitte mit Sahne, egal was Mathilda dazu sagt, und es interessiert mich auch nicht ob Gaby im Park wartet.
Dafür wohne ich einem ehrenwerten Haus, das ist der ganz normale Wahnsinn, auch gegen den Wind.
Das könnte ich jetzt noch fortsetzen, und Ihr fragt Euch sicher schon was das soll?

Ganz einfach.

Montag Abend war ich mit einer Freundin in Münster, und zwar hierbei ihm.

Es war ein Erlebnis diesen großartigen Sänger einmal live erleben zu können, ich war beeindruckt von dem was er an dem Abend bot und leistete.


Der Bericht in der heutigen Tageszeitung, war ein weiteres Erlebnis für mich.
Der Reporter war wohl in einem anderen Konzert als ich, der beschreibt Dinge ;-)
z. B. „… erheben sich 3500 Menschen ..“ Ich habe niemand gesehen, der sich zu dem Zeitpunkt erhoben hat.
So habe ich laufend mit dem Kopf geschüttelt beim Lesen, aber die letzten Sätze haben mich endgültig umgehauen. „Dem Publikum stockt der Atem. Es wird totenstill im Saal.“ Mir hat nicht der Atem gestockt und Totenstille war nicht eine Sekunde, im Gegenteil wenn er von tosendem Applaus geschrieben hätte, das wäre der Wahrheit näher gekommen.

Fazit: Der Reporter war eindeutig in einem anderen Konzert. :confused: :zwinker: :haha:

Weintrauben

Griechischer Wein???


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20 Responses to Ich war noch niemals in New York

  1. uli b sagt:

    …da fress doch einer nen besen, wenn das griechischer wein ist ;-))) …manchmal frage ich mich auch was da für ein tinneff verzapft wird!

    …gruß uli

    • Agnes sagt:

      Nein das ist und wird kein Griechischer Wein, bestimmt nicht, darum auch die drei Fragezeichen hinter dem Text.
      Ich wollte eigentlich auch ein Glas Wein als Bild nehmen, was ich aber so schnell nicht zur Verfügung hatte.

  2. ute42 sagt:

    Wäre es nicht gut, da einen Leserbrief zu schreiben? Wer so einen Quatsch verzapft muss korrigiert werden.

    • Agnes sagt:

      Bei dem Reporter bracht man keinen Leserbrief schreiben, bei dem wundere ich mich bei jedem Report wo der gewesen ist.
      Der schreibt auch über die Stücke des Münsteraner Stadttheaters, und da haben wir auch immer das Gefühl dass wir in einer anderen Vorstellung gewesen sind.
      Wir waren letztes Jahr in einem Sinfoniekonzert in Münster, da ist ein Oboist aus Berlin als Solist aufgetreten.
      Wenn Du magst, lies mal was er dazu schrieb
      Bei solchen Sätzen z. B. „Im zweiten Satz „Minuet et Musette“ trippelte die Oboe wie auf Stöckelschuhen durch die Takte und kokettierte nostalgisch mit altmodischen Tanzschritten. Das Presto-Finale gelang Mayer mit jener schmeichelnden Eleganz und Virtuosität, die sich restlos in reine Musik auflöste. Überall flüsterten Elfenstimmen, erklangen Nachtigallen- und Lerchenschlag.“ haben wir uns immer schon gefragt was für ein Musikempfinden und Gehör diese Mann haben muss, um das zu hören, das hört ein Normalsterblicher nicht.

      Nach der Udo Jürgens Reportage denke ich allerdings eher, der schreibt ab und weiß gar nicht was er da beschreibt, denn wenn er schreibt 3.500 haben sich erhoben, aber wir saßen alle, dann beschreibt dieser Mann offensichtlich nicht das was den Tatsachen entspricht.

  3. pETRA sagt:

    *grins* Toll ge- bzw. beschrieben – Kompliment ;-)

    Ich war zwar schonmal in New York, aber das Musical oder ein Konzert mit ihm würde ich mir trotzdem gern mal „antun“. Hat sicher Spass gemacht!
    Der Zeitungs-Schreiberling leidet ja vielleicht unter Halluzinationen :-)
    LG pETRA

    • Agnes sagt:

      Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, hätte ich mit etwas mehr Mühen einen schöneren Titelsalat geschrieben.
      Vielleicht hab ich ja Gelegenheit das Musical mal zu sehen, ich hab allerdings noch nicht recherchiert wann und so das gegeben wird.

      Zu dem Reporter kannst Du lesen, was ich bei Utes Kommentar geantwortet habe, dann muss ich nicht alles wiederholen.

  4. Werner sagt:

    Ich war schon mehrmals in New York, aber meistens nur gelandet und direkt auf einen Anschlußflug nach Seattle, habe da ja Verwandschaft. Nur einmal habe ich mir New York eine ganze Woche angeschaut. Griechischen Wein…müssten noch 2 oder 3 Flaschen da sein. 66 bin ich noch nicht , Paris nur zum Spass war auch schon dabei usw.usw. Udo Jürgens ist schon ein besonderes Erlebnis, das letzte Konzert wo ich drin war, war aber schon irgendwann Anfang der 90er Jahre.

    Gruß Werner

    • Agnes sagt:

      Dieser Titelsalat entspricht ja nicht so ganz der Wahrheit, ich habe nur versucht einige Titel als Geschichte zusammenzubringen.
      Z. B. 66 Jahre bin ich ja auch „noch“ nicht :zwinker:
      Ich wäre sonst wahrscheinlich nicht zu dem Konzert gegangen, wenn meine Freundin nicht die Karten gehabt hätte.
      Aber es war schon ein schöner Abend.

  5. Kerstin sagt:

    *lach* vielleicht hat er ja die Artikel vertauscht ;-) Versuchs doch mal mit einem Leserbrief…

    LG, Kerstin

  6. Lemmie sagt:

    So ein Erlebnis hatte ich vor einigen Jahrzehnten. Damals war eine Rockgruppe – welche weiß ich nicht mehr – bei uns in der Stadthalle. In der Zeitung stand als Aufmacher: Die Gruppe hat gerockt, Stühle wurden kaputtgeschlagen, die Stadthalle hat gekocht. Diese Überschrift las ich in der Ausgabe für den nächsten Tag, die aber schon um 17 Uhr von den Straßenverkäufern angeboten wurde. Das Konzert fing aber erst mehr als 2 Stunden später an.
    Lieben Gruß
    Lemmie

    • Agnes sagt:

      Das ist super, sowas gabs doch auch mal beim Sportstudio, als damals Carmen Thomas das moderierte.
      Sie kam ins Studio hatte die druckfrische „Bild am Sonntag“ vom nächsten Morgen unter dem Arm, und als sie die Titelseite zeigte, stand dort in großer Schlagzeile eine ganz negative Kritik.
      Peinlich sowas.

      Zu dem Reporter kannst Du lesen, was ich bei Utes Kommentar geantwortet habe, dann muss ich nicht alles wiederholen.

  7. do sagt:

    Na ja, liebe Agnes, das mit 66 und New York kannst du noch ändern :floet:
    Herzlich, do

    • Agnes sagt:

      Bei so einem Titelsalat kann ja nicht alles der Wahrheit entsprechen, ich habe auf die Schnelle versucht ein paar der Titel zusammen zu bringen.
      Und dass ich nach New York komme, bevor ich 66 bin, das glaube ich nicht.
      Ich kann nicht sagen dass ich nicht nach New York möchte, aber die Stadt steht nicht unbedingt an der Spitze meiner Wunschziele, da gibt es einige andere Reisziele die ich vorziehe.

  8. Edith T. sagt:

    Ich habe hier die Ankündigung auf Plakaten gesehen, mir aber nicht gemerkt, wann und wo diese Veranstaltung geboten wird.
    Ich hoffe, dass ich das noch mitbekomme bzw. Karten dafür erhalten kann.

    Der Reporter hat es wahrscheinlich so gemacht, wie es die meisten seiner Zunft tun:
    hingehen, eine gewisse Zeit dort „absitzen“ und lange vor Ende des Konzertes die Örtlichkeiten verlassen.
    Die zeitungen beschäftigen aus Kostengründen sehr viele freie Mitarbeiter, die nicht mehr Zeit investieren wollen als unbedingt nötig.
    Ich würde an die Zeitung schreiben und darauf aufmerksam machen, dass diese falsche Berichterstattung bei diesem Mitarbeiter sehr häufig und auffällig ist.
    Solch ein Schreiberling sollte bei einer seriösen Zeitung nicht beschäftigt werden.

    Klasse Herbstfarben hat Dein Foto, liebe Agnes :-)

    • Agnes sagt:

      Liebe Edith, da wirst Du wohl Pech haben, wenn Du noch in ein Udo Jürgens Konzert möchtest.
      Er hat morgen sein letztes Konzert in Berlin, dann ist die Tournee mit 51 Konzerten zu Ende.

      Ich weiß, dass das viele Reporter machen, die Leute hier vor Ort kenne ich ja inzwischen, da sehe ich ja teilweise wann sie kommen oder gehen.
      Aber dieser Reporter berichtet sonst primär über Klassik und da vermittelt er eher den Eindruck dass er Dinge hört und heraushört, die uns gar nicht auffallen.

      Man könnte meinen er hat richtig viel Ahnung, aber jetzt, seit dem Bericht von Udo Jürgens sehe ich das anders.
      Wegen einem Leserbrief, schau mal hier, was ich in meiner Antwort zu Utes Kommentar geschrieben habe.

      Das Herbstphoto ist ein Bild mit Erinnerungen. Das war am Bodensee, als wir mit Sönke durch die Weinberge gingen.

      • Edith T. sagt:

        Dann hat dieses Foto ja einen besonderen Stellenwert in Deinem Archiv, liebe Agnes :-)
        Die Termine auf den Plakaten habe ich die ganze Zeit über nicht wahrgenommen, dachte immer nur: sobald ich Zeit habe, will ich da hin.
        Naja, das klappt nun nicht mehr, schade.
        Meine Entschädigung dafür ist, dass ich endlich wieder zum Luftholen und zur Ruhe komme :-)

        Eine schöne Woche wünsche ich Dir.

        • Agnes sagt:

          Ich wollte zuerst ein Photo mit einem Glas Rotwein nehmen, aber dann dachte ich an diese Trauben, und dachte „das wird ja auch mal Wein“.
          Du hast recht die Photos vom Bodensee haben einen besonderen Erinnerungswert für mich.

  9. Georg sagt:

    Vielleicht sollte es der Reporter mal mit Romane schreiben versuchen. Das Berichten scheint ja nicht so seine Stärke zu sein. :nein: :noten:

    LG, Georg

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