Der Weg von Mensch zu Mensch

Heute vor zwei Jahren starb mein langjähriger Internet-Freund Peter E. Schumacher.

Da er mir erlaubt hat seine Texte zu verwenden, gedenke ich ihm heute mit einem seiner Gedicht, im letzten Jahr habe ein Spruchbild an dieser Stelle gezeigt.

Der Weg von Mensch zu Mensch

Der Mensch kann in die Tiefe des Meeres tauchen
und die Gipfel der Berge ersteigen.

Der Mensch kann in fremde Städte und ferne Länder reisen
und die Kontinente durchqueren.

Der Mensch kann die Erde verlassen und ins All fliegen.
Sogar auf dem Mond war er schon.

Nur der Weg von Mensch zu Mensch,
die Strecke zum Nebenan
ist unüberwindlich.

© peter e. schumacher
(9. Juni 1941 – 8. Dezember 2013)

Ich vergesse Dich nicht Peter!


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10 Antworten zu Der Weg von Mensch zu Mensch

  1. Anna-Lena sagt:

    Wunderbare Zeilen sind das und es ist eine passende Gelegenheit, sie heute zu setzen.
    Möge er in Frieden ruhen.

    Anna-Lena

    • Agnes sagt:

      Die Aphorismen und Gedichte von Peter haben mir immer sehr gefallen. Ich werde auf jeden Fall dazu beitragen dass sie nicht vergessen werden.

  2. Ingrid sagt:

    Es gibt Menschen, die man nie vergisst. Leider kannte ich ihn nicht, dabei mag ich Aphorismen und weise Sprüche sehr. Dieses Gedicht ist auch so eine weise Erkenntnis, die leider wahr ist, aber vielleicht auch aufrütteln soll.

    • Agnes sagt:

      Peter hat 1997 zusammen mit seinem Freund Thomas Schefter die Seite http://aphorismen.de ins Leben gerufen. Eine Seite auf der ich mich immer gerne umgesehen habe, und die auch heute noch viel besucht wird.
      Peter war ein wundervoller Mensch, wir haben bis ein paar Tage vor seinem Tod in Kontakt gestanden. Er wußte dass sein Zeit abläuft und er war trotzdem so ruhig und zufrieden.

  3. minibar sagt:

    Ein wundervolles Gedicht, liebe Agnes.
    eine gute Sache, dass du seiner gedenkst.
    Tja von Mensch zu Mensch, ist nicht immer leicht.
    deine Bärbel

  4. Gerd sagt:

    Wie Recht er hat! Ein sehr schöne Hinterlassenschaft vom lieben Peter.

    Liebe Grüße, Gerd

  5. Edith T. sagt:

    Peter war mir sehr sympathisch, ich habe ihn gemocht.
    Heute allerdings muss ich ihm widersprechen.

    „Nur der Weg von Mensch zu Mensch,
    die Strecke zum Nebenan
    ist unüberwindlich.“

    Das glaube ich nicht und das sehe ich auch nicht so.

    Oftmals „scheint“ diese Strecke unüberwindlich, doch das ist sie nicht in jedem Fall, vielleicht ist sie es sogar nur in den selteneren Fällen.
    Ich bin fest davon überzeugt, dass es diesen Weg gibt, sofern der Wille dazu da ist, ihn zu gehen.
    Ich weiß, dass ich mit Peter darüber hätte diskutieren können und dass er mir meinen Einwand nicht verübeln würde ;-)
    In diesem Sinne also: vielen lieben Dank für die Erinnerung an ihn, liebe Agnes!
    LG Edith

    • Agnes sagt:

      Darüber könnte man jetzt lange diskutieren, und Peter hätte gerne darüber diskutiert, da bin ich sicher.
      Wenn ich die vielen Kriege in der Welt sehe, die Menschen die flüchten, ihre Heimat verlassen, das sind doch alles Gegebenheit wo der Weg von Mensch zu Mensch unüberwindlich ist.
      Wenn wir miteinander reden würden, wenn es den Weg von Mensch zu Mensch gäbe, dann hätten wir Frieden in der Welt.
      So jedenfalls interpretiere ich Peters Worte. Ob das stimmt weiß ich nicht, vielleicht würde Peter sie ganz anders erklären.
      Deinen Einwand würde Peter Dir nicht verübeln, da bin ich sicher.

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