Die längste Sitzbank der Welt

Rendsburg liebt die Superlative, einmal behaupten sie die längste Rolltreppe Europas zu haben, hatten sie vielleicht mal, aber heute wohl nicht mehr.

Dann war die Hochbrücke bei Rendsburg 99 Jahre lang die längste Eisenbahnbrücke Deutschlands, bis 2012 die Unstruttalbrücke diesen Platz einnahm und 2013 die Saale-Elster-Talbrücke mit 8614 Metern die Spitze der längsten Eisenbahnbrücken in Deutschland anführte.

Aber last but not least es gibt noch eine Superlative in Rendsburg, die längste Bank der Welt steht am Nord-Ostsee-Kanal. Rendsburg hatte diesen außergewöhnlichen Rekord vor 25 Jahren aufgestellt, doch 2007 baute man in Thüringen bei der BuGa in Ronneberg eine Bank die 49 Meter länger war als die in Rendsburg.

Das wollten die Rendsburger nicht hinnehmen, und mit Unterstützung der Bewohner sowie Tischlereien und Baufirmen aus der Region konnte die Bank um 74,22 Meter verlängert werden und ist nun mit einer Länge von 575,75 Metern wieder „Weltmeister“.

Rendsburg ist Weltmeister

~~ Bitte Vorschaubilder anklicken ~~


Dieser Beitrag wurde unter photo, reise abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

16 Antworten zu Die längste Sitzbank der Welt

  1. ute42 sagt:

    Das finde ich einfach prima. Da könnte selbst ich einen laaaaangen Spaziergang machen :ja:

  2. minibar sagt:

    Aber selten gibt es Rückenlehnen.
    Solch eine lange Bank habe ich noch nie gesehen, danke für den Eindruck. Gut. dass sie nachgerüstet haben, lach.
    Liebe Grüße Bärbel

    • Agnes sagt:

      Es gibt immer wieder einige Meter mit Rückenlehnen Bärbel, da sollte es nicht dran scheitern dass Du Dich ausruhen kannst.

  3. do sagt:

    Die Sicht beim Ausruhen auf der über einen halben Kilometer langen Bank ist bestimmt super.
    Herzlich, do

    • Agnes sagt:

      Es ist mir nicht gelungen die Bank so zu fotografieren, damit man möglichst viel von der Länge sieht, man konnte ja mit bloßem Auge nicht mal von einem Ende zum anderen schauen.

  4. Ingrid sagt:

    Dieses Streben nach Superlativen geht mir inzwischen so richtig auf den Geist. In Reiseführern kann man schon seit längerem lesen, wer überall das größte, schönste, längste Dingsbums hat. Es ist interessant, diese Bank mal zu sehen, aber niemand sitzt da. Die macht also keinen Sinn und wirkt irgendwie ungemütlich.
    LG, Ingrid

    • Agnes sagt:

      Schau mal hier, was ich im Juli über London geschrieben habe!!

      Die Stadt der Superlative …

      … das ist London!
      Glaubt man dem Reiseleiter oder liest man einen Reiseführer immer heißt es: „das neueste“ (z. B. Einkaufzentrum), das älteste (z. B. Restaurant), die höchste (z. B. Bar der Welt), die tiefste (z. B. U-Bahn), die kleinste (z. B. Kneipe), die meisten (z. B. Musicals) oder last but not least „der längste“ Thronmaraton und vieles mehr.

      Oder hier als es um die längste Rolltreppe von Rendsburg ging

      Früher war ich oft erstaunt, später habe ich häufig den Kopf darüber geschüttelt, heute schmunzele ich nur noch darüber!

      Worüber? Dass Städte und Landschaften sich immer wieder mit Attributen rühmen, sie haben die schnellste, die höchste, die größte, die älteste usw. ….. der Welt, Europas,

      Was ich damit sagen will, ich sehe es genau so, es ist schon krankhaft die Suche der Städte und Regionen nach Superlativen.

      Das dort niemand sitzt stimmt nicht, erstens war es recht früh am Morgen, nachmittags saßen da noch viel mehr, und ich habe eine ganze Weile gewartet, bist ich die Bank ziemlich frei von Menschen hatte, und fotografieren konnte. Ich wollte bewußt keine Menschen im Bild haben.

      Sinn macht die Bank insofern, dass in der Nähe von Rendsburg niemand nach einer Sitzgelegenheit suchen muß, ob man allerdings unbedingt die längste Sitzbank der Welt dafür haben muss bezweifele ich auch.

  5. Sie mag eine gigantisch lange Sitzbank sein, aber richtig gemütlich schaut sie nicht aus. Ich käme mir auf diesem Ungetüm sehr verloren vor und ziehe doch eher die ganz normale Sitzbank vor.
    Gut, dass Du sie fotografiert hast, denn unter diesem Begriff „Längste Sitzbank der Welt“ hätte ich mir das gar nicht vorstellen können.
    Eine gute Zeit für Dich, Agnes!
    Helga

    • Agnes sagt:

      Wir haben sie mal für eine Pause genutzt, und so ungemütlich war sie nicht, außerdem sind wir dort direkt mit Banknachbarn ins Gespräch gekommen was sehr nett war.

      Aber man muss sicher nicht so eine lange Bank haben um gemütlich sitzen zu können, und den Wettstreit wer den nun die längste Bank hat finde ich auch übertrieben.

  6. Thea sagt:

    Das muss merkwürdig sein, wenn man da ganz alleine sitzt liebe Agnes.
    Und sehr anstrengen um die Bank zu verlängern mussten die Rendsburger sich eigentlich nicht, da ja keine Lehne dran ist. :nein: Aber schön sowas mal zu sehen und zu wissen dass es die in Rendsburg gibt.
    Lieben Gruß,
    Thea

    • Agnes sagt:

      Alleine sitzt Du da sicher nicht Thea, es war gar nicht so einfach für mich die Bank mal fotografieren zu können ohne dass jemand in meiner Nähe saß.
      Da habe ich durch meine Bemühungen keine Menschen im Foto zu haben einen falschen Eindruck erweckt.

  7. uli b sagt:

    …und welcher sinn soll dahinter stecken? …mit dem holz hätte man was sinnvolleres anfangen können

    …gruß uli

    • Agnes sagt:

      Den Sinn einer Sitzbank!
      Als solche wird sie nämlich schon genutzt.
      Wie ich schon bei den anderen schrieb, ich habe einige Zeit gewartet, und habe mehrere Anläufe genommen bis ich die Bank ohne Menschen fotografieren konnte.

  8. Gerd sagt:

    Was? 575,75 Metern? Das ist wirklich weltmeisterliche Leistung! Passen den da alle Bewohner von Rendsburg drauf? Nicht das da schon ein neuer Rekord geplant ist. :totlach:

    Liebe Grüße, Gerd

    • Agnes sagt:

      Keine Ahnung wie viele Menschen da sitzen können, aber bei der jährlichen Regatta auf dem Kanal waren die Teilnehmer sicher froh über diese Bank.

Kommentare sind geschlossen.