Dahliengarten

Im kleinen Dorf Legden hier im Münsterland gibt es einen Dahliengarten, den wir in der letzten Woche besuchten.

Der Garten wurde im Jahr 2015 neu angelegt und hat eine Größe von ca. 4.500 qm. 160 verschiedene, weltweit gezüchtete Dahliensorten werden gezeigt..

Über 1.700 Dahlien, von den Wildformen bis hin zu den althistorischen Dahlien können die Besucher bewundern.

Es war die passende Zeit, denn die Dahlien blühten wunderschön.

Dahliengarten in Legden

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Kaljasin

Im Zuge der Industrialisierungspolitik unter Stalin wurde 1935 bis 1940 nahe Kaljasin ein neues Wasserkraftwerk erbaut.

Hierzu wurde die Wolga in diesem Bereich gestaut, was zur Vernichtung von Teilen des historischen Kaljasiner Stadtgebietes führte. Insbesondere wurde das ehemalige Dreifaltigkeitskloster einschließlich aller Kirchengebäude geflutet und verschwand vollständig unter Wasser des Uglitscher Stausees.

Das Gleiche geschah mit der 1800 erbauten Nikolaus-Kathedrale. Lediglich deren Glockenturm ist bis heute als Ruine erhalten und steht auf einer kleinen Insel im Stausee. Der ungewöhnlicherweise fast mitten im Wasser stehende Turm gilt heute als Hauptsehenswürdigkeit Kaljasins.

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Tschüß Moskau / до свидания Москва

Nach einigen Tagen, mit einem vollen und anstrengendem Programm in Moskau, beginnt unsere Flusskreuzfahrt von Moskau nach St. Petersburg.

Während die Entfernung zwischen Moskau und St. Petersburg auf dem Lande nur 660 km beträgt, besteht der Wasserweg zwischen den beiden Städten aus 10 verschiedenen Gewässern und ist 1830 km lang. Wir werden 18 Schleusen passieren, mit denen wir einen Höhenunterschied von 162 Meter überwinden werden.

„Leinen los“ und dazu ein flotter Marsch aus dem Bordlautsprecher.

Bis Uglisch, unserem nächsten Ziel, werden wir 262 km fahren, dort werden wir in ca. 24 Stunden ankommen.

Zuerst fahren wir auf dem Wolga-Moskwa-Knanal, dann werden wir den Uglitscher Stausee durchqueren und weiter über die Wolga bis Uglitsch.

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Am nächsten Morgen haben wir bereits 6 Schleusen durchquert, ich habe sie alle verschlafen.

Jetzt sind wir auf der Wolga und nähern uns Uglitsch.

Aber vorher gibt es noch etwas zu sehen …….. (das zeige ich im nächsten Beitrag)


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Leben mit Büchern 28

Ein Projekt von Pat, welches sie wieder aufleben läßt. Wer Lust hat, kann sich noch anmelden und mitmachen.

Teilnehmer des Projekts

Fasziniert haben mich die Buchangebote auf Moskaus Flanier-Meile „Der Arbat“.

Ausnahmsweise konnte ich gut ohne etwas zu kaufen daran vorbeigehen, denn alle Bücher waren in russischer Sprache.

Aber fotografieren mußte ich sie doch, so weit das ohne Besucher möglich war.

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Meine Beiträge zum Projekt


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Moskau bei Nacht

Das Tüpfelchen auf dem „I“ ist das nächtliche Stadtzentrum von Moskau.

Bei Nacht verwandelt sich Moskau in eine ganz andere Stadt, die Stadt der Lichtspiele. Seit mehreren Jahren werden immer mehr Objekte in Moskau beleuchtet

Mit unvergleichlichem Lichterglanz werden z. B. die ohnehin schon wunderschönen Gebäude rund um den Roten Platz zu einer Traumkulisse.

Die in Farben und Formen schwelgende Basilius-Kathedrale so effektvoll beleuchtete zu sehen, zählt mit zu den eindrucksvollsten Erlebnissen einer Rußland-Reise.

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Das Grüne Klassenzimmer des Kreises

So wird u. a. der Kreislehrgarten in Steinfurt bezeichnet.

Ich war 10 Wochen nicht mehr da gewesen, da wurde es Zeit mal wieder mit der Kamera durch den Garten zu pirschen.

Und die Russland Serie kann auch ruhig mal unterbrochen werden!

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Frage: Der kleine Schmetterling, ist das ein „Brauner Feuerfalter“ oder auch „Das Schwefelvögelchen“ genannt?


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Der Arbat

Der Arbat ist eine etwa einen Kilometer lange Straße im historischen Zentrum von Moskau, er ist wohl die beliebteste Flanier-Meile Moskaus.

Diese Fußgängerzone verbreitet ein unvergleichliches Flair. Künstlerläden und Souvenirstände sind mit unzähligen Matroschka-Variationen und anderen typisch russischen Artikeln überhäuft, Maler, Musiker und andere Straßenkünstler sorgen für ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, kleine Cafés und Restaurants laden zu einer Pause ein.

Auf den ersten Blick scheint der Arbat sehr touristisch. Doch vor allem die Moskauer selbst lieben diesen Ort. Der Arbat ist nicht einfach eine Straße, er ist eine Legende, und jedes Haus hier ist Geschichte.

Der Arbat besteht seit dem 15. Jahrhundert und gehört damit zu den ältesten bis heute erhaltenen Straßen der russischen Hauptstadt.

Auch heute gilt die Straße mit ihrer näheren Umgebung als belebtes Szeneviertel und bevorzugte Wohngegend. Aufgrund der Vielzahl historischer Bauten sowie berühmter Künstler, die hier gelebt und gewirkt hatten, stellt der Arbat zudem eine wichtige touristische Attraktion dar.

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Über die vielen Buchangebote werde ich noch gesondert im nächsten Beitrag (am 19.09.2018) beim Projekt „Leben mit Büchern“ berichten.


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Kreml

Die Moskowiter sagen „Wer nicht im Kreml war, war nicht in Moskau“, die Aussage kann man halten wie man will, aber wir waren im Kreml.

Da hatten wir eh keinen Einfluß drauf, das war vom Reiseveranstalter so geplant.

Der Kreml ist sowohl weltliches Machtzentrum, als auch das religiöse Herz des gesamten Riesenreiches Rußland.

Auf dem Gelände des Kreml befinden sich Kreml-Paläste und Kathedralen wie Maria Verkündigung, Maria Entschlafene und die Erzengelkathedrale.

Im Kreml hat der Präsident Putin heute seinen Amtssitz.

Hinter seinen dicken Regierungsmauern hat der Kreml schon viele Herrscher gesehen: Zaren, Kommunisten, Präsidenten. Heute öffnet er seine Pforten auch für Besucher.

Bevor wir in den Kreml durften, führte uns die Reiseleiterin noch in Alexandergarten.

Dort an der Kreml Mauer befindet sich das Grabmal des Unbekannten Soldaten. Seit 1997 gibt es hier eine Ehrenwache, die jede Stunde gewechselt wird.

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Wachablösung im Alexandergarten

Im Kreml


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Kunstwerke unter der Erde

Die Moskauer Metro gilt als die prachtvollste Untergrundbahn der Welt, sie wurde in der Zeit Stalins im Jahre 1953 in Betrieb genommen. Viele der über 200 Stationen sind wahre Kunstwerke und ähneln eher unterirdischen Kathedralen als tristen Untergrundbahnhöfen.

Die Moskowiter nennen sie „unterirdische Paläste für das Volk“. Einige dieser Bahnhöfe sind detailreich und werden in diversen Reiseführern als besonders sehenswert eingestuft. Vor allem die Stationen der Ringlinie sind reich geschmückt mit Mosaiken und Ornamenten aus Marmor, Granit und Edelsteinen.

Doch die Moskauer Metro ist nicht nur schön, sondern auch preiswert, 55 Rubel (0,76 €) kostet ein Ticket und man kann damit so lange fahren wie man möchte. Es gibt keine Zeit- oder Streckenbegrenzung, man kann beliebig oft umsteigen. Erst wenn man die Metro verläßt, benötigt man für die Weiterfahrt neues Ticket.

Wir sind abends gut eine Stunde Metro gefahren um die schönsten Stationen zu sehen.

Die Metro in Moskau gehört auch zu den U-Bahn-Systemen mit den tiefsten Tunneln und Bahnhöfen weltweit.

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Leben mit Büchern 27

Ein Projekt von Pat, welches sie wieder aufleben läßt. Wer Lust hat, kann sich noch anmelden und mitmachen.

Teilnehmer des Projekts

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Urlaubsbedingt mußte ich eine Weile aussetzen bei diesem Projekt. Heute nun ein Bericht über ein Buch auf das ich mich schon lange gefreut habe. Der neue Band von Chris Carter, den ich mir sofort nach Erscheinen (noch druckfrisch) gekauft habe.

Chris Carter schreibt wunderschön, ein eleganter Schreibstil, ich liebe die beiden Potagonisten Robert Hunter und Carlos Garcia. Allerdings sind Carters Krimis sehr hart, also nichts für schwache Nerven.

Fasziniert bin ich jedes Mal von der Art wie Detectiv Hunter denkt und Schlußfolgerungen zieht.

Ein spannender, einfallsreicher Thriller mit unerwarteten Wendungen und einer gut durchdachten, kaum vorhersehbaren Handlung.

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert. Einmal aus Sicht der Ermittler, dann die Gedanken und Sichtweisen des perfiden Täters.

Oft enden die Kapitel mit einem Cliffhanger, was die Spannung jedes Mal unheimlich erhöht. Am Ende eines Buches gefällt mir das nicht, aber am Ende eines Kapitels ist das enorm spannungsteigernd.

Und dennoch hat mich dieses Buch nicht 100%ig überzeugt. Chris Catter kann es besser.

Ob es meiner großen Vorfreude auf das Buch lag, oder ob es wirklich Längen hat – ich weiß ich es nicht, mir kam es stellenweise so vor. Besonders die Gespräche mit den beiden FBI Beamten, die waren mir zu lang gezogen und zu ausgeprägt. Die Diskussionen waren zum Teil nervig, da sich vieles wiederholte.

Solche Längen meine ich von den vorigen Büchern nicht zu kennen. Da ging alles zügig voran. Diese Längen und Wiederholungen gehen zu Lasten der Spannung.

Aber trotz dieses Mankos ein lesenswerter Thriller für alle Krimifreunde die hart im Nehmen sind.

Und das Ende hat es dann in sich, das macht die kleinen Längen wieder wett. Die letzten 80 bis 100 Seiten sind wieder „Carter wie ich ihn liebe“.

Der Name der am Ende auftaucht – ein alter Bekannter – läßt darauf schließen, dass es einen weiteren Band geben wird der sich mit diesem kranken Hirn befassen wird. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, wenn hoffentlich der nächste Chris Carter (ohne Längen) erscheint.

Dieses Buch ist das 9. in der Robert-Hunter-Reihe, ein in sich abgeschlossener Krimi, der durchaus alleine gelesen werden kann, aber wie immer bei Reihen empfiehlt es sich die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Meine Beiträge zum Projekt


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